Donbass: Auch die Volksrepubliken Donezk und Lugansk befürworten die Entsendung von UN-Blauhelmen

Nachdem Deutschland und Russland einen Konsens im Hinblick auf die Entsendung von UN-Blauhelmen gefunden haben, stimmten auch die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk dafür, wie russische Medien unter Berufung auf die Aussagen von Gesandten der Volksrepubliken zu den Minsk-Gesprächen schreiben.

„Donezk und Lugansk Vertreter unterstützten dieses Konzept des Einsatzes von UN-Truppen“, so der russische Vertreter der Kontaktgruppe Boris Gryzlov laut RIA Novosti. Als wichtige Vorraussetzung nannte Gryzlow die Anerkennung des besonderen Status der beiden Volksrepubliken.

 

Wie der russische Militärsender Swezda berichtet willigten die Vertreter der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk der Entsendung von von UN-Friedenstruppen in die Konfliktregion ein, nachdem Russland ein Konzept vorgeschlagen hatte, was auch die Interessen der Volksrepubliken berücksichtige. Heute fand ein Gespräch mit der Kontaktgruppe statt, das nächste Treffen soll am 20 September stattfinden, wie die Pressesekretärin des Vertreters Denis Pushilin auf Facebook schrieb. Zuvor begrüßte auch der Deutsche Außenminister Sigmar Gabriel den Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putins über die Entsendung von Blauhelmen in die Kriegsregion. Kiew ist nun dagegen, obgleich man einen gescheiterten Vorschlag im vergangenen April noch begrüßte.

 

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Kategorien:Allgemein, International, Militär, Russland

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