Deutschland: AfD-Politikerin Alice Weidel äußert sich über den „Putzfrauen-Skandal“

Letzte Woche wurde in den deutschen Leitmedien über einen weiteren „Skandal“ berichtet: Die Spitzenkandidatin der Partei „Alternative für Deutschland“ Alice Weidel soll eine Asylbewerberin aus Syrien, die in der Schweiz Schutz suchte, als Putzfrau schwarz für 25 Euro die Stunde eingestellt haben. Das haben sogenannte „Umfeld-Recherchen“ der Wochenzeitung Die Zeit ergeben. Andere Mainstream-Medien in Deutschland zogen nach und man berichtete nun über diesen Skandal. In einer Rede, die auf YouTube veröffentlicht wurde, nahm Weidel nun mehr als 10 Minuten Stellung zu diesen Vorwürfen.

Der sogenannte „Putzfrauen-Skandal“, den unter anderem Der Spiegel und Die Welt ebenfalls aufgegriffen haben, machte in sozialen Netzwerken die Runde, wie man in den News Charts vom 13. September 2017 auf 10000Flies.de nachlesen kann. Während Die Zeit im Titel schrieb „AfD: Alice Weidel ließ Asylbewerberin schwarz für sich arbeiten“ , waren die oben genannten Mitstreiter ein wenig zurückhaltender und setzten ein „angeblich“ vor die Anschuldigungen gegen die Politikerin der AfD, die mit den Leitmedien hart ins Gericht geht. Nach ihrer Version bestand lediglich ein unentgeltliches Gefälligkeitsverhältnis, was unter befreundeten Familien im deutschsprachigen Raum üblich ist und keine Berichterstattung rechtfertigt, wenn sich der Fall so schildert, wie sie hier vor laufender Kamera sagt. Vor allem wird aber im Video die Art und Weise der „Recherche“ kritisiert, die sie unter anderem mit Stasi-Zersetzungsmethoden in Verbindung bringt. Auf 10000Flies.de sind die Versionen der Medien verlinkt, wo auch Weidels Rechtsanwalt zu den Vorwürfen Stellung nahm.

 

Seit Gründung der AfD im Jahre 2013 lässt die deutsche Medienlandschaft überwiegend kein gutes Haar an den Parteimitgliedern und bringt diese sogar in die Nähe von Nazis. Auch die Politiker im Bundestag und die Regierung versucht mit ihren Äußerungen das Ansehen der Partei und ihren Mitgliedern zu schaden, was dann wiederum wohlwollend von den Leitmedien aufgegriffen wird. Außenminister Sigmar Gabriel sprach sogar von „Nazis“, die nach der Bundestagswahl 2017  erstmals seit 1945 wieder ins Parlament einziehen werden. Der russische Sender RT Deutsch widerlegte in einem Videobeitrag diese Aussage unter Berufung auf Daten und Fakten über die Geschichte des Bundestages und unter Berufung auf die NS-Vergangenheit von einstigen Bundestagsmitgliedern. Der Video-Clip unter Bezugnahme auf Gabriels Aussage kann man hier abrufen. Ob sich Medien und Politiker sich mit solchen Aussagen sich nicht selbst ins Knie schießen werden, wird man am kommenden Sonntag spätestens erfahren.

 

 

Selbstverständlich gibt es durchaus Kritikpunkte an der AfD und nicht jedes Mitglied wird ein unschuldiger Chorknabe sein, aber im politischen Meinungskampf sollten Fakten statt Fakes und Argumente statt Polemiken entscheiden. Zu Recht weist Weidel darauf hin, dass die meisten Pressevertreter in Deutschland nicht mehr neutral über bestimmte Themen berichten und sich dem Primat der etablierten Politik unterwerfen. Sollten sich also Politik und Presse sich nach einem Wahlerfolg sich selbst ins Knie geschossen haben, darf man sich berechtigterweise fragen: Was kommt dann? Noch mehr Kampf gegen sogenannte Fake News? Noch mehr Zensur im Internet? Noch mehr Unterdrückung von neuen und alternativen Medienportalen in sozialen Medien? Noch mehr Löschungen und Sperrungen von Profilen in Sozialen Medien? Und was sind eigentlich Fake News – zu deutsch Falschnachrichten eigentlich? Ist es nicht gerade das, was Politik und Medien gerne zelebrieren? Fragen über Fragen. Aber sollte man nicht alles hinterfragen? Warum? Weil die Wahrheit doch eine Lüge ist?

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Kategorien:Allgemein, Gastbeiträge, Internet, VIDEO

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