Medien: CNN berichtet über die Befreiung des IS in Deir ez-Zor und tituliert Russland als „Freund Syriens“

 

Nur marginal wird in vielen westlichen Leitmedien über die Befreiung von Deir ez-Zor von der Terrormiliz Islamischer Staat (ISIS, IS, Daesh) durch die syrischen Regierungstruppen berichtet. Am Dienstag berichtete die französische Zeitung Le Monde, dass Russland die Ordnungsmacht in Syrien ist und nun berichtet das amerikanische Nachrichtenportal CNN über die Befreiung von Deir ez-Zor und zollt den russischen Streitkräften Respekt.

Es handelt sich um eine Reportage von CNN Reportern, die vom russischen Militär durch Deir ez-Zor begleitet worden sind. Sie berichten davon, dass der Terror noch nicht ganz aus der Stadt verschwunden sei, denn noch immer höre man immer wieder das Mörserfeuer der IS-Milizen und deren Einschläge. Arabische Quellen berichten indes auch, dass etwa 85 Prozent der Region um und in Deir ez-Zor befreit worden ist. Die Tatsache, dass der amerikanische Sender nun berichtet, kam für viele kritische Medienbeobachter überraschend. Der pro-russiche „Twitter-Scharfschütze“ Marcel Sardo aus der Schweiz twitterte bereits den Artikel von CNN.

 

Diesmal keine Lügen und Verdrehungen über Russland. Im Gegenteil: In der Reportage wird ein Ladenbesitzer zitiert, der Russland als „einen Freund, einen sehr guten Freund“ erblickt. Am 5. September verkündeten die ersten Medien aus Russland und dem arabischen und iranischen Raum, dass die Befreiung von Deir ez-Zor im vollen Gange sei, was zu diesem Zeitpunk wenig in westlichen Medien übertragen wurde. Diese Woche berichteten die westlichen Leitmedien erstmals über den Sieg der Regierungstruppen. Derzeit befinden sich diese immer noch in Kämpfen mit ISIS, Al Kaida und anderen islamistischen Terrorgruppierungen.

 

 

Allerdings wird der Wirkungsraum und das Hinterland dieser Gruppierungen in Syrien immer kleiner, weswegen man von einem Sieg des Präsidenten Bashar al-Assad sprechen kann. Russland wird von immer mehr Leitmedien als Ordnungsmacht für den weiteren Prozess in Syrien gesehen, die mit der Türkei und dem Iran in Astana im nächsten Monat über die nächsten Schritte in Syrien sprechen wird. Dort nehmen die USA nur eine Neben- und Beobachterrolle ein.

 

 

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Kategorien:International, Russland

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1 reply

  1. Gestern war Russland der Feind und morgen der Freund, weil nämlich die US offiziellen nun offiziell feststellen wer der Haupthacker in den USA ist: Volkrepublik China, die wohl Spionage-Programme in die in hauptsächlich in China hergestellten Hardware eingebaut haben. Mann, sind die doof die Amis! Die Chinesen haben allerdings schon sehr viele wichtige Informationen von USA gestohlen!

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