Nachdem im Irak in der Region Kirkuk über ein Referendum die Unabhängigkeit Kurdistans gestimmt wurde, meldete sich der türkische Analyst Bora Bayraktar zu Wort. Seinen Worten zufolge nach wollen fremde Staaten ein freies Kurdistan. Die USA, Israel und die Golfstaaten, wie er in einem Interview mit Sputnik sagte. 

„Wenn man die Tätigkeiten in den USA seit den 1990er Jahren zurückverfolgt, dann geht daraus hervor, dass sie einen Kurdischen Staat unterstützten“, so der Analyst im Interview.

In der Frage im Hinblick der Souveränität der kurdischen Region Kirkuk, die mit 92 Prozent für die Unabhängigkeit stimmten, geht es vor allem um die Interessen der USA, Israel den Golfstaaten gegenüber dem Iran. Die USA und Israel würden in der Autonomierolle Good Cop, Bad Cop“ spielen. Der Iran sprach sich wie die Türkei gegen die Unabhängigkeit der kurdischen Region aus und sendeten Truppen an die Grenze zum Irak. Der Irak entsendete Truppen in die Region. Moskau sprach sich für eine friedliche Lösung aus und man respektiere den Wunsch der Kurden. Ähnlich äußerte sich auch Berlin zu dieser Frage.

Am 25. September 2017 stimmten 92 Prozent für die Unabhängigkeit der Region, die überwiegend von der kurdischen Peschmerga dominiert wird. Etwa 3,1 der rund fünf Millionen Wahlberechtigten tatsächlich am Votum teilgenommen – darunter orientalische Christen, Jesiden, muslimische Araber und Turkmenen so der Berliner Tagesspiegel.

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