Katalonien: Spanische Polizei riegelt Wahllokale ab – Vier Verletzte nach einer Schießerei

Am Tag vor dem Referendum riegelte die spanische Polizei laut Medienberichten über die Hälfte der Wahllokale ab, wo morgen über die Unabhängigkeit des Landes abgestimmt werden soll. Außerdem gab es Verletzte nach einer Schießerei im Wahllokal.

Die Situation in Katalonien spitzt sich zu. Vier Menschen wurden bei einer Schießerei in einem Wahllokal, wie Sputnik unter Berufung auf lokale Meldungen berichtet. Die Schießerei fand am Freitagabend vor einem Schulgebäude statt, wo Bürger die Versiegelung des Wahllokals verhindern wollen. Derzeit versucht die spanische Bundespolizei die Wahllokale abzuriegeln, um den Zutritt für morgen zu verhindern. Deswegen haben viele Bürger die Nacht in Schulgebäuden verbracht, um die Polizei daran zu hindern, den Zutritt zu verwehren. Die spanische Polizei greift derzeit im Hinblick auf das Referendum hart durch. So wurde das Telekommunikations- und IT-Zentrum der Regionalregierung in Barcelona ebenfalls durchsucht.

 

 

 

 

Am 6. September hatte Kataloniens Parlament das sogenannte Referendumsgesetz verabschiedet. Das Gesetz sieht eine für den 1. Oktober geplante Volksabstimmung über die Abtrennung der Region von Spanien vor. Die spanische Regierung hat die Volksabstimmung als illegal bezeichnet. Den Umfragen zufolge sind 41 Prozent der Einwohner für eine Abtrennung und 49 Prozent dagegen. 80 Prozent der Einwohner wollen, dass dieses Referendum stattfindet.

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