Der NATO-Angriff 1999 auf das damalige Jugoslawien hat bis heute tiefe Spuren hinterlassen. In den knapp 10 Wochen wurden nach Ansicht eines ehemaligen Generals quasi acht Hiroshima-Bomben auf das serbische Volk abgeworfen.

Folgen der Bombardierungen auf Serbien – auch Deutschland machte mit.
Foto: Wikipedia Commons / David Orlovic

via Serbien-Nachrichten / Quelle: Vecernje Novosti

 

„Gegen Serbien und das serbische Volk hat die NATO 1999 einen nuklearen und chemischen Krieg niedriger Intensität geführt. In den 78 Tagen der Angriffe hat die NATO von der See, aus der Luft und dem All mehr Bomben auf Serbien geworfen als Hitler zwischen 1941 und 1945. Das Äquivalent dessen, was auf Serbien geworfen wurde, sind sechs bis acht der Atombomben, die auf Hiroshima abgeworfen wurden.“

Dies erzählt General Vladimir Lazarevic, zum ersten Mal seit er aus dem Haager Gefängnis entlassen wurde. Er sagte, dass französische Experten festgestellt haben, dass die NATO-Munition 350 Mal mehr Radioaktivität hatte, als genehmigt ist.

„Indische Experten haben gemeldet, dass sich die Radioaktivität vom Kosovo in einem Umkreis von 1000 km verbreitet hat, und die Ärzte Dusan Stanojevic und Miodrag Djordjevic, beide weltweit anerkannt, behaupten, dass bei uns die Hölle erst nach 2020 anfangen wird, und dass bis 70.000 Menschen wegen Folgen der Radioaktivität von 1999 an Krebs erkranken werden“, sagte er.

Er sagte, das Ziel der NATO sei gewesen, mit einem Blitzkrieg mehr als 20.000 Angehörige des Pristina-Corps der Armee Jugoslawiens zu töten.

„Als die NATO im Juni zugeben musste, dass ihre Mission scheiterte, hatten ihre Generäle den Plan, mit 200.000-400.000 Soldaten in Serbien einzumarschieren und es einzunehmen, aber man entschied am Ende, das Problem zurück an die Vereinten Nationen zu verweisen“, sagt General Lazarevic.

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