Das rechtsextremistische Azow-Bataillon heuert anscheinend erfolgreich Neonazis aus Deutschland für den Kampf im Donbass an. Wie das Wochenblatt Spiegel in seiner Samstagsausgabe schreibt, tauchen immer mehr Fotos in sozialen Medien auf, die zeigen wie Deutsche in der Uniform der pro-ukrainischen Miliz posieren.

Nach Angaben von Spiegel-Online rekrutiert das Freiwilligen-Bataillon erfolgreich Deutsche auf rechtsextremen Veranstaltungen für die „Rückeroberung Europas“. Lange Zeit war die Existenz von Neo-Nazis im Kampf gegen die die Separatisten ein Randthema in den Leitmedien gewesen. Über die Zahl und das Ausmaß Deutscher Freiwillige gab es zwar Gerüchte, aber wenig fundierte Erkenntnisse. Nun berichtet der Spiegel über das überraschend hohe Ausmaß von Freiwilligen, vor allem aus Ostdeutschland.

Dieses rechtsextremistische Freiwilligenbataillon, das im Ukraine-Konflikt gegen prorussische Separatisten kämpft, bekommt nach SPIEGEL-Informationen verstärkt Zulauf aus Europa, vor allem auch aus Deutschland. Kämpften 2014 noch rund 850 Söldner in der Miliz, sind es heute nach Angaben von Sicherheitsbehörden bereits mehr als 2500, schreibt das Blatt unter Berufung auf einen Artikel in der Samstagsausgabe.

Das Azow-Bataillon wurde 2014 gegründet, nachdem im Osten der Ukraine im Zuge des Umsturzes in Kiew ein Bürgerkrieg ausgebrochen ist. Dieses Bataillon kämpft als Frewilligen-Armee im Donbass-Krieg und rekrutiert aus ganz Europa Söldner und Freiwillige, um die Volksmilizen im Donbass zu bekämpfen.

 

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