Russland kündigte  an, dass man an der Schaffung eines „unabhängigen Internets“ für die BRICS-Staaten interessiert ist. Für den Fall, dass das globale Internet ausfallen würde, wäre diese neue Netzstruktur nicht betroffen, berichtet RT unter Berufung auf Angaben aus dem nationalen Sicherheitsrat.

Russland dürfte damit wohl auch auf die Ankündigungen und bisherigen Praktiken aus dem westlichen Internet reagieren, wo Sperrungen und Zensur unliebsamer Inhalte inzwischen auf der Tagesordnung stehen. Bereits im Oktober beriet ein Gremium des Sicherheitsrates über die Schaffung neuer Internetstrukturen für die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika). Man plane natürlich nicht sich vom globalen Internet zu trennen, kommentierte der Pressesprecher des Kremls. Man wolle aber jene unberechenbare Risiken aus den USA und Europa auch verringern.

Man werde nun versuchen einen separaten DNS-Block (Domain Name Server) zu schaffen, dessen Kontrolle nicht von internationalen Organisationen gesteuert werde. Bereits letzte Woche gab der deutsche Hacker Kim Dotcom bekannt, dass er ein freies und alternatives Internet für die Bürger schaffen will. Zuvor wurde in den USA angekündigt, dass man die Netzneutralität abschaffen werde. Bislang wird das sichtbare Internet überwiegend von großen US-Konzernen gesteuert.

 

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