Ali Chamene’i, das Staatsoberhaupt des Iran als Oberster Führer der Islamischen Revolution, hat alle Muslime zur Einheit aufgerufen und stellt sich gegen den Plan der USA und Israel,  die Stadt Jerusalem (al-Quds oder al-Kuds) zur neuen Hauptstadt des zionistischen Reiches zu machen. Das ist derweil noch Tel Aviv. Die USA wollen nun al-Kuds als neue Hauptstadt anerkennen.

Ali Chamene’i und Irans Präsident Hassan Rouhani.

 

 

Palästina und Israel beanspruchen beide Jerusalem beziehungsweise al-Kuds als Hauptstadt. Die Stadt ist de facto gespalten, in einen westlichen jüdischen Teil und einen östlichen muslimischen Teil. US-Präsident Trump kündigte nun an, die Stadt als Hauptstadt Israels anzuerkennen, was zu weiten Protesten in der Region führte, wie unter anderem der Sender N24 berichtet. Für das iranische Staatsoberhaupt ist das Handeln der US-Regierung ein Akt der „Inkompetenz und Verzweifelung“.

„Die muslimische Welt wird sich gegen diese Verschwörung stellen und gegen die Zionisten einen schweren Schlag ankündigen und Palästina wird schließlich bald befreit werden“, so Ali Chamene’i in einer Ansprache .

Unter anderem sprach der shiitische Religionsführer an, dass die Vertreter der USA und des Zionismus bewusst Zwietracht zwischen den beiden islamischen Gruppierungen Sunniten und Shiiten sähen, was die Bedrohung des internationalen Takfiri-Terrorismus zur Folge hat.

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