In Kiew spitzt sich der sogenannte „Micho-Maidan“ weiter zu. Angelehnt an den Vornamen des staatenlosen Ex-Gouverneurs von Odessa und dem ehemaligen georgischen Präsident Michail Saakaschwili, gehen die Unruhen in der ukrainischen Hauptstadt weiter. Inzwischen wurde Saakaschwili bereits das zweite Mal innerhalb von einer Woche festgenommen und tritt nun in den Hungerstreik.

Georgiens Ex-Präsident Saakaschwili unter den Demonstranten.

 

Inzwischen dauern die Proteste in Kiew bereits mehrere Wochen an. Bereits im Oktober zeichnete sich eine Protestwelle um den Ex-Gouverneur der Schwarzmeer-Region Odessa Saakashwili ab. Sie fordern eine Amtsenthebung des amtierenden ukrainischen Präsidenten Pedro Poroschenko, weil dieser sich nicht hinreichend die Korruption im Land bekämpfe. Unter den meist über 5000 Menschen, die sich der Protestbewegung angeschlossen haben ist immer wieder Saakaschwili zu sehen, der immer wieder unter den Demonstranten auf den Straßen Kiews zu sehen ist. In den sozialen Medien tauchen immer wieder Bilder auf, wo man sich anscheinend an die Protestwelle aus dem Jahr 2013 erinnert fühlt. Ob diese beiden Fotos wirklich vier Jahre voneinander trennen, lässt man hier offen.

 

Quelle: Screenshot VK.com

 

Er wurde bereits am 05. Dezember verhaftet und seine Anhänger konnten ihn allerdings befreien. Nun ist er zum zweiten Mal verhaftet und die Kiewer Regierung sieht hinter den Protesten den Kreml als Hintermann, für den Saakaschwili die Proteste anheizt, nachdem man den inzwischen Staatenlosen erst im September an der Einreise hindern wollte. Im westlichen Medienspektrum ist die Begeisterung für den neuen Protest in Kiew eher verhalten. Ebenso wie die Berichterstattung hierüber überhaupt.

Der Bayrische Rundfunk berichtete in einer Audio-Nachricht, die man auf der unteren Twittermeldung abrufen kann, dass Saakaschwili in Moskau verhaftet wurde, aber nicht in Kiew. Ob mit Absicht, aus Versehen oder aus Unwissen, kann hier offen bleiben. Unstreitig ist, dass er – wie auch zuvor – in Kiew verhaftet wurde. Wo sich die Unruhen weiter zuspitzen.

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