Der Nahost-Blitz-Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin haben Kommentatoren der großen türkischen TV-Sender als eine „Aktion mit Überraschungen“ genannt. Die erste Station des russischen Staatschefs war die russische Airbase Hmeymim in Syrien. Die zweite – Ägypten, und schließlich – die Türkei.

 

Putin und Erdogan – Quelle: News Front auf Deutsch

 

Quelle: News Front auf Deutsch

Die türkischen Medien legen Wert auf Putins Besuch in die Türkei, sie nannten ihr als „Ergebnis von Telefongesprächen am 8. Dezember von Präsidenten der Türkei Recep Tayyip Erdogan“ mit seinem russischen Kollegen, „nach dem Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump verkündete, dass sein Land Jerusalem als Hauptstadt Israels betrachtet.“

Allerdings wurde der Bravour-Ton türkischer Kommentatoren schnell leise, als plötzlich, jedenfalls für den türkischen Bürger, der Staatschef der Russischen Föderation einen Aufenthalt in Syrien gemacht hat. Dort hat befohlen, mit dem Abzug der russischen Gruppierung aus Syrien zu beginnen. „Ich befehle dem Verteidigungsminister und dem Generalstabschef, mit dem Abzug der russischen Truppen in ihre ständigen Stationierungsorte zu beginnen“, sagte Putin vor russischen Militärs. Der Präsident betonte, dass die russischen Streitkräfte zusammen mit der syrischen Armee die einsatzfähigste Terrorgruppierung der Welt in Syrien zerschlagen hätten. „Es ist ja klar, dass es nicht die Frage eines Tages ist“, kommentierte Peskow Putins Besuch des Luftstützpunktes Hmeimim anlässlich des Abzugs des russischen Kontingents aus Syrien.

In Hmeimim trafen der syrische Präsident Baschar al-Assad, der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu und der Kommandeur der russischen Streitkräfte in Syrien, Sergej Surowikin, mit dem russischen Präsidenten zusammen.

Danach ist Putin zum Arbeitsbesuch in Ägypten angekommen. Er hat mit seinem Amtskollegen Abdel Fattah el-Sisi die Gewährleistung von Stabilität und Sicherheit im Nahen Osten und Nordafrika besprochen. Im Gespräch mit dem ägyptischen Präsidenten hat Putin laut dem Pressedienst des Kremls bilaterale Fragen erörtet, die von Politik, Handel, Wirtschaft und dem Energie-Sektor bis zum Humanbereich reichen. Nach seinem Ägypten-Besuch ist Putin zu weiteren Gesprächen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nach Ankara gereist.

Bei dem bilateralen Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem türkischen Amtskollegen Recep Erdoğan besprachen die beiden Staatschefs am Montag in Ankara die Situation in der Region und der Welt. Eine besondere Botschaft hatte der russische Präsident für die Terroristen in Syrien.  Russland wird laut Putin effektive Antwortmaßnahmen auf jegliche Aktionen von Terroristen vollstrecken, falls dies notwendig sein wird.

„Im Falle des Wiederaufflammens jeglicher Widerstandsherde von Terroristen werden wir wirksame Antwortmaßnahmen ergreifen“, unterstrich Putin.

Die aktuelle politische Agenda solle sich unterdessen maßgeblich auf die Konsolidierung des politischen Prozesses im Land konzentrieren, so der russische Staatschef weiter.
Wie der Kreml-Chef weiter sagte, hat er mit seinem türkischen Amtskollegen die „Schlüsselfragen der bilateralen Kooperation“ besprochen, einschließlich einiger wirtschaftlicher und technisch-militärischer Fragen.

Gerade bei letzteren gebe es beiderseits ein erhebliches profitables Entwicklungspotential.  Erdogan unterstrich seinerseits, dass er beabsichtige, den russischen Präsidenten bald wieder in Sotschi zu treffen, um die Konfliktregulierung in Syrien zu besprechen.

Insgesamt haben die Gespräche, die der Kreml-Chef als „sachlich und konstruktiv“ bewertete, über zwei Stunden gedauert. Putin hob hervor, dass er mit ihnen zufrieden sei, und bezeichnete Erdogan als einen „Freund“. Erdogan dankte dem russischen Staatschef mit einem russischen „Spasibo“ (deutsch: Danke).

Aber damit waren die „Überraschungen“ noch nicht zu Ende. Die hohe Vertreterin der EU für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini erklärte, dass „der militärische Konflikt in Syrien noch nicht abgeschlossen ist.“ Nach ihr, „gibt es keine“ echten Gründe die Tatsache akzeptieren, dass der syrische Krieg zu Ende ging, und die Situation in naher Zukunft normalisiert werden kann.“ Am 14. Dezember will die Türkei Befehlshaber der Alliierten Streitkräfte in Europa Skaparrotti Curtis besuchen, er wird die Sicherheitsfragen in der Region diskutieren.

Quelle: NewsFront

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