Philip May, Ehemann des britischen Premierministers, arbeitet für ein Unternehmen, das der größte Anteilseigner des Waffenherstellers BAE Systems ist, dessen Aktienkurs seit den jüngsten Luftangriffen in Syrien stark angestiegen ist, berichten internationale Medien. Die Capital Group ist der zweitgrößte Aktionär des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin, der Waffensysteme, Flugzeuge und logistisches Gerät produziert. Seit den Raketenangriffen schossen auch die Aktien des Konzerns in die Höhe.

UK PM’s husband’s Capital Group is largest shareholder in BAE, shares soar since Syrian airstrikes

 

Die Raketen, die auf Damaskus abgefeuert wurden, sind von BAE-Systems hergestellt worden, sogenannte „Stom-Shadow“-Rockets (Sturm-Schatten-Raketen), was auf Twitter nicht unauffällig geblieben ist und in internationalen Medien aufgegriffen wurde.

Eine solche Rakete kostet etwa £ 790.000 ($ 1,13 Millionen oder € 906,367) – insgesamt also £ 6.320.000 ($ 9.000.000 oder € 7.250.936) – insgesamt also ein profitables Geschäft. Natürlich ist es keine Sensation, dass die Industrie und Wirtschaft am meisten davon profitiert, wenn Kriege geführt werden. Aber wenn die Ehefrau als Premierministerin dieses Land in den Krieg führt und der Ehemann – wenngleich auch nur im Zweifel mittelbar – davon profitiert, ist das schon ein bemerkenswerter Vorgang.

Ekelhafter Interessenkonflikt: Die Investmentfirma von Theresa May’s Ehemann betrieb „finanzielles Morden“ durch die Bombardierung Syriens, twitterte die bulgarische Journalistin Dilyana Gaytandshiewa

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