In Fortsetzung des Themas der militärischen biologischen Aktivitäten der USA in der Nähe der russischen Grenzen präsentiert die bulgarische Journalistin Dilyana Gaitandzhieva neue sensationelle Fakten und Dokumente.

Die bulgarische Journalistin Dilyana Gaythandzhiewa recherchierte nun mehrere Monate in Bulgarien, nachdem sie bereits zuvor über das US-Biowaffenwaffenprogramms des Pentagons unter Berufung auf offizielle öffentliche Dokumente der US-Administration.

Gestern veröffentlichte sie eine größere Reportage, wo unter Berufung zahlreicher öffentlicher Dokumente darlegt wird, wie die USA ihr Biowaffenprogramm in der nähe der georgischen Hauptstadt durchführen.

Zuvor wurde berichtet, dass die USA Menschenblut und Krankheitserreger via Diplomatenpost in das Labor in Tiflis hinein schmuggeln. Und vor kurzem wurde bekannt, dass E-Mails aus dem georgischen Gesundheitsministeriums von einer Hackgruppe geleaked wurden.

Das Thema erlangte große Aufmerksamkeit nach der Aussage des ehemaligen Chefs des Ministeriums für Staatssicherheit Georgiens, Igor Giorgadse, über gefährliche Experimente an Menschen im Labor von Lugar in Tiflis.

“Die primäre Bekanntschaft mit diesen Dokumenten verbrennt Hände. Sie beweisen, dass im Labor Experimente an den Bewohnern Georgiens durchgeführt werden konnten. Hier ist eine Liste von 30 verstorbenen Personen, die wegen Hepatitis C behandelt wurden, 24 von ihnen starben am selben Tag. Die Spalte «Todesursache» ist «unbekannt» und es wurden keine weiteren Untersuchungen durchgeführt. Die Patienten erscheinen in den Dokumenten unter den Nummern“, – sagte Igor Giorgadze.

 

Wissenschaftliche Pentagon-Experten, die in fünfundzwanzig Ländern, unter denen die des postsowjetischen Raums, tätig sind, führen einen monströsen Plan zur Schaffung, Entwicklung und Erprobung biologischer Waffen durch. Sie arbeiten unter dem Deckmantel der diplomatischen Immunität und untersuchen tödliche Viren, Bakterien und Toxine in biologischen Laboren im Rahmen eines Programms, für das das US-Verteidigungsministerium indiskrete 2,1 Milliarden Dollar bereitgestellt hat.

Dilyana Gaytandzhieva konnte die schrecklichen Tatsachen erfahren, dass die US-Botschaft in Tiflis ein Vermittler im Interesse des Pentagons worden ist. Diplomaten sind in dem Transport von gefrorenem menschlichem Blut und Krankheitserregern im Rahmen eines geheimen militärischen US-Programms beteiligt. Dies wird durch eine Reihe interner Dokumente belegt, die im Rahmen der Untersuchung vorgelegt wurden.

Wissenschaftler aus dem Pentagon wurden mit diplomatischer Immunität nach Georgien geschickt, um tödliche Viren im Lugar Center zu untersuchen – einem der biologischen Labors der USA, das ein militärisches Programm betreibt und in der georgischen Hauptstadt Tiflis in der Nähe des Flughafens liegt.

Die folgenden Dokumente wurden zuerst auf Dilyana.bg veröffentlicht. Unten werden nun Schriftstücke aus dem US-Gesundheitsministerium gezeigt, um zu dokumentieren wie das Material als diplomatische Post für die Kontrolle seitens der Georgier nahezu unmöglich gemacht wird.

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Das Programm, in dem Laboratorien nicht nur in Georgien, sondern auch in der Ukraine, im Nahen Osten, in Südostasien und in Afrika eingerichtet werden, wird durch die US-Agentur zur Reduzierung von Bedrohungen in der Verteidigung (DTRA) finanziert. Anstatt also die Gesundheitsversorgung zugunsten der eigenen Bürger zu entwickeln, gab Washington 161 Millionen Dollar seiner Steuerzahler für die Entwicklung von Aktivitäten auf dem Territorium Georgiens aus, was die Gesundheit und Sicherheit der georgischen Bevölkerung bedrohte.

Gemäß Gaitandzhieva war es nicht schwierig, das Laboratorium zu finden, weil sie in der Stadt ist, und das erhöhte Sicherheitssystem sagt bereits, dass alles nicht so einfach ist.

„Die Wärter warnten mich, wenn ich nicht gehorche, meinen Ausweis nicht zeige und den Ort nicht verlasse, werden sie mich verhaften. Meine offizielle Anfrage an das Lugar Zentrum für den Zugang zu der Einrichtung und für das Interview wurde ebenfalls abgelehnt „, schrieb die Journalistin.

Sie kehrte erst nachts zu dem Objekt zurück und stellte fest, dass das Labor noch funktionierte. Von ihm verbreitete sich ein stechender Geruch nach Chemikalien, den der Wind direkt in Wohnquartiere trug. Zur gleichen Zeit beschweren sich Anwohner, dass gefährliche Chemikalien nachts heimlich verbrannt werden und Abfall in einen nahe gelegenen Fluss fließt.

„Es ist Rauch – schwarz, rot, grün, in der Nacht oder besonders früh am Morgen ca. 3-4 Uhr. Sogar die Hühner starben. Sie legten ein großes unterirdisches Rohr an und verbanden es mit den Abflüssen. Dieser Geruch kommt von dort. Es riecht nach faulen Eiern und verfaultem Heu“, – zitierte die Journalistin Eteri Gogitidze, der in der Nachbarschaft neben dem Labor lebt.

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Umleitung von Dokumenten: Menschenblut und Krankheitserreger als diplomatische Fracht an die US-Botschaft

Interne Dokumente und Korrespondenz zwischen dem Gesundheitsministerium von Georgien und der US-Botschaft in Tiflis zeigen, welche Experimente im Lugar Centre durchgeführt wurden. Die durchgesickerten Dokumente zeigen, dass die US-Botschaft in Tiflis als diplomatische Fracht Krankheitserreger sowie gefrorenes menschliches Blut transportiert. Wie die Journalistin schreibt, wollte der Pressedienst der Botschaft das Thema nicht kommentieren.

In einem Brief des Gesundheitsministeriums von Georgien an die US-Botschaft in Tiflis kann man sehen, dass der Import von Spezialfracht von der Registrierungspflicht ausgenommen ist. Es ist angegeben, dass Blut für „Forschungszwecke“ im Zusammenhang mit dem amerikanischen Programm zur Erforschung von Hepatitis C in Georgien notwendig ist.

Gemäß den Anweisungen der Agentur zur Verringerung der militärischen Bedrohung, muss biologisches Material für die Bedürfnisse des Programms in Form von „handgehaltenen Objekten“ geliefert werden. Und im Fall des Transports nach Russland sollte dieses biologische Material in einer Diplomaten-Tasche transportiert und als diplomatische Fracht versiegelt werden.

In einem anderen Dokument, das sich als eine Anleitung für Laborpersonal herausstellte, sind jegliche Kontakte – noch mehr sexuelle – mit Anwohnern verboten. So, über jegliche Verbindungen zu Ausländern muss DTRA so schnell wie möglich informiert werden, – heißt es in dem Dokument.

Das Team, das an der Umsetzung des Militärprogramms in Georgien beteiligt ist, sind Biologen der medizinischen Forschungseinheit der US Army (USAMRU-G) sowie private US-Vertragspartner und das amerikanische Zentrum für Krankheitskontrolle (CDC).

Einige Bereiche des Labors sind geheime Bereiche und sind nur für amerikanische Bürger zugänglich, die spezielle Pässe und Diplomatenkarten durchlaufen. Sie haben diplomatische Immunität im Einklang mit dem Abkommen zwischen der USA und Georgien von 2002 über die Verteidigungszusammenarbeit.

Die Arbeit amerikanischer Diplomaten im Lugar Labor hat jedoch nichts mit Diplomatie zu tun und fällt nicht unter das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen.

Die Journalistin erhielt Informationen über den Entomologen und Insektenforscher Joshua Blast. „Warum arbeitet ein Entomologe in der US Army und warum erhält er diplomatische Immunität? Entomologische Kriegsführung ist eine Art biologische Kriegsführung, bei der Insekten Krankheiten übertragen.

Georgien grenzt an den Hauptrivalen der Vereinigten Staaten – Russland. Moskau äußerte wiederholt seine Besorgnis über die mögliche Entwicklung von biologischen Waffen in der Nähe der russischen Grenzen.“

Die USA haben ein Patent für ein toxisches Moskito-Freisetzungssystem via Drone, das 2014 vom US-Patent- und Markenamt zur Verfügung gestellt wurde. Die Erfindung umfasst ein unbemanntes Luftfahrzeug, das infizierte Moskitos freisetzen kann.

Die Dokumente zeigen eine Reihe von Projekten des Pentagon mit Insekten als mögliche Vektoren von Krankheiten in Georgien. So wurde 2014 das Lugar Labor mit einer Insektenanlage ausgestattet, die den Startschuss für das Projekt „Sand Flies“ gab.

Wissenschaftler des Pentagon führten auch in Georgien Experimente mit tropischen Mücken und Zecken durch. 2016 im Rahmen des Projekts „Bewertung der Seroprävalenz und genetischen Vielfalt des Hämorrhagischen Virus des Krim-Kongo (CCHFV) und des Hantavirus in Georgien“ wurden 21.590 Milben für zukünftige Forschungen am Lugar Labor gesammelt.

Die Pentagon-Projekte fielen mit einem ungeklärten Ausbruch von hämorrhagischem Fieber, der durch eine Zeckenvirusinfektion verursacht wird, zusammen. Im Jahr 2014 waren 34 Menschen infiziert, darunter ein vierjähriges Kind.

Es wurde auch bekannt, dass die Bürger der Republik mit dem „Segen“ der georgischen Behörden tatsächlich Meerschweinchen wurden, weil das Gesundheitsministerium ein Abkommen mit dem US-Zentren für Krankheitskontrolle und dem privaten amerikanischen Pharmaunternehmen Gilead unterzeichnete. Auf den ersten Blick, erlaubte das altruistische Projekt Georgien, Medikamente zur Behandlung von Hepatitis C zu verwenden. In Wirklichkeit hat man beim Menschen experimentiert.

Die Vereinbarung deutete darauf hin, dass das amerikanische Unternehmen nicht für Schäden, die sich aus dem Programm ergeben könnten, verantwortlich ist.

Zuerst auf News Front erschienen.

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