Dem Hackerkollektiv Kiberberkut (oder CyberBerkut)  kamen an Fotos des ultrarechten ukrainischen Kampfverbandes Ajdar, der vor allem gegen die Separatisten im Donbass kämpft. Eine große Anzahl an Bildern zeigt die Kämpfer des im Jahre 2014 gegründeten Freiwilligenbataillons. Schätzungen zufolge sind dort 800-1000 Soldaten aktiv, die direkt dem ukrainischen Militär untergliedert sind. Darüber berichtete News Front auf Deutsch.

Das Abzeichen des Kampfverbandes

Der Name ist an den Fluss Ajdar in Lugansk angelehnt und wurde insbesondere deswegen bekannt, weil die damalige dortige Soldatin Nadja Sawtschenko in Russland wegen Mordes verurteilt wurde. Sie kam Mai 2016 im Zuge eines Austausches zwischen Moskau und Kiew frei und wird wegen ihren regierungskritischen Äußerungen gegenüber der Regierung der Ukraine nicht mehr von westlichen Medien und Politikern für die prowestliche Propaganda benutzt.

Internationale Organisationen werfen Ajdar seit 2014 Kriegsverbrechen vor. Auch Nadja Sawtschenko wurde wegen Journalisten-Mord in Moskau verurteilt, weil durch einen von ihr geführten Angriff zwei Journalisten starben. Dies leugneten westliche Medienvertreter und Politiker vehement und gifteten gegen die Moskauer Justiz.

Das Bataillon besteht aus Neonazis und rechtsextremen Personen, die zuvor – im Gegensatz zur Artillerie- und Luftwaffenoffizierin Sawtschenko – keine militärische Ausbildung genossen hatten. Oftmals sieht Fotos, wo man die überwiegend jungen Männern mit einem Schützenpanzer in der Landschaft spazieren fahren und ihre Waffe hochhalten.

KiberBerkut veröffentlichte die Fotos auf Google Drive, so dass es aufgrund der hohen Anzahl von Fotos nur eine Auswahl hier gezeigt wird.  Gezeigt werden die Kämpfer vor allem bei Übungen, wobei auch oftmals nur ein Haufen aus Kalschnikows und M-16-Gewehren zu sehen ist. Da diese Bilder schwer einem Datum zuzuordnen ist, kann nicht gesagt werden, ob sie im zeitlichen Zusammenhang miteinander stehen. Auf VK wurden zahlreiche Bilder veröffentlicht. Oftmals auch selbst von ukrainischen Nutzern.

In Deutschland und anderen westlichen Staaten wird die Problematik mit dem Neonazis trotz einer großen Menge an Beweisen gerne kleingeredet bis totgeschwiegen. Teilweise werden auch Bataillone wie Azow auch von transatlantischen Medien glorifiziert. Seit dem Maidan-Putsch 2014, der zur Ausrufung der Volksrepubliken Donezk und Lugansk führte, haben sich aus ganz Europa rechtsextreme diesen Bataillonen angeschlossen. Alle im Bataillon Azow sollen sich über 2500 Kämpfer vor allem aus Deutschland befinden. Das berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel unter Berufung auf behördlichen Angaben.

Diese Freiwilligen und Söldner kämpfen gegen die Voksmilizen Donezk und Lugansk. Auf dem oberen Video sind Kämpfer der Lugansker Volksmiliz zu sehen.

 

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