Nicht nur Der Spiegel gerät wegen seiner verfälschten Berichterstattung derzeit unter Beschuss. Auch die britische Zeitung The Guardian soll nach Angaben von WikiLeaks Lügengeschichten verbreitet. Man habe anscheinend so dreist gelogen, dass das Transparenzportal um Julian Assange nun Klage wegen falscher Behauptungen einreichen will. 

Helfen Sie WikiLeaks, The Guardian zu verklagen, weil Sie eine Geschichte erfunden haben, dass Julian Assange geheime Treffen mit Paul Manafort hatte. Der Guardian hat unter Verwendung nicht benannter Quellen behauptet, der ehemalige Vorsitzende der Trump-Kampagne, Paul Manafort, habe dreimal „geheime Gespräche“ mit Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London geführt. Diese Behauptungen sind völlig falsch und die Geschichte wurde erfunden. Es ist jedoch viral geworden und wurde von Medienunternehmen auf der ganzen Welt unkritisch wiederholt.

Anfangs waren die Briten süchtig nach den Leaks, die Assange ihnen zu bieten hatte. Als er nicht mehr exklusiv liefern wollte, verschlechterte sich vor mehr als acht Jahren das Klima deutlich. Das gleiche gilt für die deutschen Kollegen bei Der Spiegel, denn auch hier war man nach den sensationellen Leaks um das Kriegstagebuch im Irak nicht sonderlich erfreut, dass WikiLeaks seine Informationen nicht exklusiv an die Hamburger und seine Kollegen von der Insel preisgeben wollte. Auch das Nachrichtenmagazin kommt bei diesem Aufruf nicht gut weg, wobei hier auf den jüngsten Skandal verwiesen wird.

„Diese Geschichte ist völlig falsch und absichtlich verleumderisch. Ich habe Julian Assange oder jemanden, der mit ihm in Verbindung steht, nie getroffen. Ich wurde noch nie von jemandem kontaktiert, der direkt oder indirekt mit Wikileaks verbunden ist.  „Ich habe mich nie mit Assange oder Wikileaks in Verbindung gesetzt. Wir erwägen alle rechtlichen Optionen gegen den Wächter, der mit dieser Geschichte fortfuhr, selbst nachdem er von meinen Vertretern darüber informiert worden war, dass es falsch war. “

Wer spenden möchte, kann das über den unteren Link tun, den WikiLeaks gestern twitterte. Dort wird man auf die Seite Gofundme weitergeleitet.

„Die Klage vor britischen Gerichten ist extrem teuer. WikiLeaks wird vollständig von der Öffentlichkeit finanziert und benötigt dringend Ihre Unterstützung. Wir müssen The Guardian zur Verantwortung ziehen: Ihr Beitrag wird dazu beitragen, dass diese Klage möglich wird. Bitte spenden Sie noch heute“, heißt es am Ende des Aufrufs.

Anscheinend ist mit dem derzeitigen Journalisten auch bald Großbritannien beschäftigt. Und hier trifft es ausgerechnet das renommierte Blatt The Guardian.

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