Die von den USA geführte Koalition plant, die Gesamtgröße ihrer syrischen Partnertruppen um zehn Prozent zu erhöhen, um das Wiederaufleben von Daesh (Islamischer Staat, ISIS, IS)  in zuvor geräumten Gebieten im Nordosten Syriens zu verhindern. Dies geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Pentagon-Inspektors hervor. Das berichtet unter anderem die türkische Tageszeitung Yeni Safak.

Der teilweise Abzug der US-Truppen hat die verfügbare Unterstützung für die syrischen Partnertruppen verringert, „zu einer Zeit, in der ihre Truppen mehr Training und Ausrüstung benötigen“, um auf Daesh zu reagieren, heißt es in diesem Bericht. Vor einem Jahr kündigte das Weiße Haus noch an, Syrien vollständig zu verlassen, dass der Islamische Staat dort angeblich besiegt worden sei.

Tatsächlich wurde das breit besetzte Territorium, welches der IS bewohnte befreit. Allerdings gibt es immer noch vereinzelt IS-Zelllen die gegen syrische Truppen vorgehen. Es wurde festgestellt, dass der Islamische Staat „wiederauflebende Zellen“ in Gebieten errichtet hat, die von syrischen Partnertruppen kontrolliert werden.

„Während syrische Streitkräfte im Nordosten Syriens Räumungsoperationen zur Beseitigung dieser Zellen durchführten, berichtete die CJTF-OIR, dass die von den USA unterstützten syrischen Streitkräfte auch nur über begrenzte Kapazitäten verfügen, um befreite Gebiete zu halten“, heißt es unter Bezugnahme auf die Gemeinsame Task Force – Operation Inherent Resolve .

In dem Bericht wird unterstrichen, dass die derzeitige Stärke der wichtigsten Partnertruppen in der Region rund 100.000 beträgt. Die von CJTF-OIR gewünschte Stärke beträgt 110.000, bestehend aus 30.000 syrischen demokratischen Kräften, 45.000 provinziellen Kräften der inneren Sicherheit und 35.000 Kräften der inneren Sicherheit.

Der US-Präsident Donald Trump kündigte im Dezember den Abzug der amerikanischen Truppen aus Syrien an und behauptete, sie hätten Daesh besiegt, ihren einzigen Grund, im Land einzugreifen.

Unter dem Druck seiner Regierung und der wichtigsten US-Gesetzgeber signalisierte Trump später einen „langsamen und hochkoordinierten Rückzug“ aus dem vom Krieg zerrissenen Land.

Die syrische Niederlassung der der kurdischen Gruppen PKK und YPG haben  geschafft, ein Drittel Syriens unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Daesh mit Unterstützung der USA zu besetzen.

Die PKK – von der Türkei, den USA und der Europäischen Union als terroristische Vereinigung eingestuft – führt seit mehr als 30 Jahren eine Terrorkampagne gegen die Türkei durch, bei der fast 40.000 Menschen ums Leben kommen.

Die USA, die die PKK als terroristische Organisation betrachten, haben den Namen der YPG im Juli 2017 in Syrian Democratic Forces (SDF) geändert, um sie von der PKK zu trennen.

In den letzten zwei Jahren haben die türkischen Militäroperationen „Euphratschild“ und Olivenzweig die Region von YPG / PKK- und Daesh-Terroristen befreit, wodurch Hunderttausende Menschen in die Flucht getrieben wurden

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