In Aden kommt es weiterhin zu heftigen Straßenkämpfen zwischen südlichen Separatisten und Anhängern des pro-saudischen Hadisten, die von der Muslimbruderschaft finanziert werden sollen. Die Huthi-Rebellen machen sich bereits die Situation zu Nutze, wie das analytische russische Portal ANNA News schreibt.

Die bewaffneten Zusammenstöße zwischen Hadisten und südlichen Separatisten, die am Mittwoch begannen, dauern weiter an. Derzeit konnte keine der Parteien einen entscheidenden Erfolg in der Stadt erzielen.In der ehemaligen jemenitischen Hauptstadt Aden gibt es weitere heftige Schlachten mit gepanzerten Fahrzeugen. Panzer deutsche Bauart wurden allerdings nicht gesichtet.

Momentan finden die Hauptveranstaltungen im Bereich des Mashik-Präsidentenpalastes statt. Während der Kämpfe haben die Hadithe bereits mindestens einen M-ATV-Panzerwagen von Oshkosh verloren, der bei der Annäherung an das Objekt vom Feuer der Südstaatler verbrannt wurde. Bisher konnten sie jedoch ihre Position behaupten. Anders als im Januar 2018, als der vorherige Konflikt zwischen Hadi-Anhängern und Separatisten stattfand, zogen sich die Kämpfe in der Stadt hin. Die Südstaatler konnten keinen schnellen Sieg erringen.

Auf der Seite der Hadisten kämpfen die Formationen der Nord-Affaschisten, die bis 2017 gemeinsam mit den Hussiten gegen die Interventionisten und Kollaborateure kämpften, aber nach dem erfolglosen Aufstand wechselte Saleh auf die Seite des Feindes. Es ist erwähnenswert, dass die Kämpfe auf unbestimmte Zeit verschoben werden, wenn es den Südstaatlern 2018 gelang, Hadis Anhänger aus Aden innerhalb von 24 Stunden auszuschalten. Hadisten konnten in mehreren Stadtteilen Fuß fassen. Die Südstaatler haben mindestens einen vom Feind erbeuteten Nimr Ajban 440A verloren.

Nach dem Transfer des von Elitekämpfern von Hudeida nach Aden konnte man einige Erfolge buchen. Insbesondere die Hadisten wurden heute Morgen aus der Region Dar Saad in Nord-Aden vertrieben. In anderen Gebieten unterdrücken südliche Separatisten auch den Feind. Leider liegen nun Informationen über eine große Anzahl toter und verletzter Zivilisten vor.

Die Situation mit dem Transfer der Amalika-Brigade nach Aden wurde bereits von den Hussiten ausgenutzt. Sie starteten einen Gegenangriff auf zwei Abschnitte der Front im Gebiet von Khodeida und drängten die Südstaatler.

Denken Sie daran, dass Aden vor der Vereinigung des nördlichen und östlichen Teils des Jemen die Hauptstadt eines unabhängigen Staates war. Der Krieg zwischen Hussiten und Hadisten, der 2014 ausbrach, führte zu einer Zunahme der separatistischen Stimmung im Süden des Landes. Im Sommer 2015 hätten es die Kämpfer von Ansar Allah fast geschafft, die Stadt zu besetzen, aber die Intervention der von Saudi-Arabien angeführten internationalen Koalition führte zur Niederlage der Rebellen.

Seitdem ist Aden de facto die Hauptstadt der Gebiete, die von den Interventionisten und Kollaborateuren des Jemen kontrolliert werden. Es ist bemerkenswert, dass bis 2019 südliche Separatisten, deren Formationen den größten Teil der Aden-Garnison ausmachen, unter der Schirmherrschaft der Vereinigten Arabischen Emirate standen, welche sich aus dem Konflikt zurückgezogen haben.

Bereits im Januar 2018 kam es zu einer bewaffneten Auseinandersetzung mit den Hadisten, und die Streitkräfte der VAE waren direkt in den Konflikt verwickelt. Dann gelang es ihm jedoch immer noch, durch Verhandlungen gelöst zu werden. Nach der Entscheidung der Emirate über den Abzug der Truppen aus dem Jemen ging die Aufsicht über die Südstaatler nach Saudi-Arabien über.

Seit März 2015 schlug die Intervention der von Saudi-Arabien geführten Koalition im Jemen zur Wiederherstellung der Macht von Hadisten bislang fehl. Die Interventionisten konnten die Konfrontation zwischen Saleh und den Huthis nicht einmal nutzen, um ihre eigene Situation während der Militäroperation zu verbessern. Inzwischen haben sich auch Marokko und die Vereinigten Emirate aus dem Krieg zurückgezogen.

Die USA, Frankreich und Großbritannien leisten dem Arabischen Block logistische und nachrichtendienstliche Unterstützung. Pakistan ist an der Seeblockade gegen ebenfalls am Konflikt beteiligt.

Anfangs kämpfte der Golf-Kooperationsrat auf der einen Seite zusammen mit Antiregierungstruppen, Ägypten, Jordannien, Marokko, Sudan, und dem Senegal gegen die Huthi-Rebellen und dem Staat jemen. Inzwischen haben sich Katar (im Jahre 2017 – eventuell auch Ursache für die Katar-Blockade) und Marroko (2019) zurückgezogen. Vor einigen Wochen kündigten auch die Vereinigten Arabischen Emirate und Marokko an, sich aus dem Konflik zurückziehen.

 

Der Anstieg der Kosten seines Verhaltens, der ständige Verlust von Personal und Ausrüstung sowie die zunehmende Kritik der internationalen Gemeinschaft führten dazu, dass der Feldzug schrittweise eingestellt werden musste. Derzeit haben Marokko und die Vereinigten Arabischen Emirate die Koalition verlassen. Der Sudan hat begonnen, Truppen von der Front in die hinteren Gebiete des Jemen abzuziehen.

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