Die syrische Luftwaffe griff nach dem Beobachtungsposten Morek im Norden der Provinz Hama einen Konvoi der türkischen Armee an. Die Kolonne wurde von Kämpfern der sogenannten „gemäßigten Opposition“ eskortiert. Ein weiterer Angriff ereignete sich im Nordwesten, in der Stadt Khan Scheichun.

In Syrien eskaliert der Konflikt zwischen der Türkei und Syrien, der mit einem hybriden Krieg seitens der Türkei begonnen hat. Diesmal attackierten syrische Kampfjets einen türkischen Konvoi. Die Wagen der Militanten, die der syrischen Opposition angehören wurden bei diesem Angriff zerstört. Türkische Soldaten wurden bei diesem Angriff nicht getötet, allerdings aber die Militanten, die den Konvoi begleiteten. Das berichten jedenfalls inoffizielle Quellen. Folgendes Video wurde auf dem Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlicht.

Der attackierte türkische Militärkonvoi. Unter anderem mit gepanzerten Fahrzeugen inklusive Bordmaschinengewehre. Foto: ANNA News / VK.com

 

 

Hierbei soll es sich um einen präventiven Schlag der syrischen Armee gehandelt haben, die seit fast mehr als acht Jahren gegen Militante der sogenannten Opposition kämpft. Die Milizen werden den Dschihadisten zugerechnet.

Auch schwere Panzer und weitere Kettenfahrzeuge wurden nach Idlib durch das türkische Militär verlegt. Quelle: ANNA News.

 

Aus der Betrachtung von oben: die Länge des Militärkonvois lässt sich kaum erahnen. Quelle: ANNA News / VK.com

 

In Khan Scheichun soll es diesem Video zufolge zu einem zweiten Angriff gekommen zu sein. Dort ist es der syrischen Armee inzwischen gelungen, die ersten Gebäude in der Stadt einzunehmen. Die Kleinstadt in der Region von Idlib gilt als strategisch von Bedeutung, weswegen sich dort die Kämpfe zwischen der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) und Dschihadisten sich zuspitzen.

Während den Friedensgesprächen in Nursultan, wo die Türkei zusammen mit Russland und Iran über die Zukunft Syriens tagt, wurde im Frühjahr 2017 eine Sicherheitszone in Idlib vereinbart.

Demnach dürfen dort auch türkische Soldaten an der Kontaktlinie in Idlib und Hama stationiert sein. Allerdings kommt es immer wieder zu Gefechten mit der syrischen Armee und ihren Verbündeten, die gegen die Opposition kämpfen.

Syrien wirft der Türkei vor, die Oppositionskämpfer aktiv mit Waffen und Gerät zu unterstützen. Die Türkei veurteilte den Angriff inzwischen, wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet. Das Verteidigungsministerium gab eine entsprechende Erklärung ab und beruft sich dabei auf die Abkommen mit Russland.

 

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