LGBT-Propaganda und Zersetzung nach dem Ersten Weltkrieg: Deutschlands Niederlage war 1920 der Beginn der sexuellen Entartung

Wer glaubt, Gender Mainstreaming, die LGBT-Bewegung oder die sexuelle Befreiung sei eine Erfindung der Frankfurter Schule, die sich in den späten 1960er Jahre in Westdeutschland immer stärker etablierte und im letzten Jahrzehnt immer offener nach außen tritt, unterliegt einem typischen Irrtum.

Die Frankfurter Schule um Herbert Marcuse, Theodor Adorno, Max Horkheimer, griffen lediglich Ideen auf, die bereits gegen Ende des Ersten Weltkrieges in Berlin, dazu gleich mehr, in Angriff genommen wurden.

Und zwar nicht von politischen Theoretikern oder Philosophen, sondern von Medizinern aus gutem Hause, die ihre Ideen, erst in Berlin, später sogar in Moskau vor Ort in die Tat umgesetzt haben. Von der Theorie in die Praxis, wie wir sie heute in Berlin oder anderen westlichen Städten kennen.

Mutwillige Schädigung der altbewährten guten Sitten?

Ob solche kontroversen Elemente – damals wie heute – nicht von außen, beispielsweise von einer gegnerischen Macht, in eine traditionelle, sagen wir christlich-konservative Gesellschaft mit Schädigungsabsicht – und zwar mit vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung, installiert wurden, würde den Beitrag in eine Kommentierung verwandeln.

Bleiben wir also bei den Fakten und fangen wir mit der Niederlage des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg an.

Der Anfang in Berlin: Das Institut für Sexualwissenschaft

Im Jahre 1919 gründeten Magnus Hirschfeld und Arthur Kronfeld in Berlin das „Institut für Sexualwissenschaft“. Beide waren in der Kommunistischen Partei Deutschlands aktiv und prominente Mitglieder der jüdischen Gemeinde Berlins.

Magnus Hirschfeld war ein deutscher Arzt, Sexualwissenschaftler und Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung, den Pionieren der heutigen LGBT-Agenda.

Am Institut wurde eine Vielzahl durchaus moralisch bedenklicher Dienstleistungen angeboten, darunter die ersten chirurgischen Geschlechtsveränderungen in der modernen Geschichte, Abtreibungen, Vorträge und „Sexualberatung“, Raummieten, eine große Bibliothek mit Pornografie und erotischer Literatur zu jeder möglichen Perversion (einschließlich Bestialität und Pädophilie) ) und ein Sexmuseum mit einer großen Auswahl an homosexuellen Fetischartikeln, Dildos, „Masturbationsmaschinen“ – alles Themen, Produkte und Kontroversen, die im freien Westen nicht so schnell ein Ende finden werden und in englischer Sprache beworben werden. Propaganda und Produktmarketing geben sich hier die Hand.

Gerne verkauft man diese Produktpalette als Fortschritt und das Thema Gender Mainstreaming durchdringt jede wissenschaftliche Disziplin, die irgendwie im sogenannten kritisch-dialektisch Ansatz reformiert werden kann. Vor allem Recht und Gesellschaftswissenschaften werden im Lichte der frisch akademisch etablierten Genderwissenschaft reformiert.

Propaganda, Wissenschaft und Kommerz

Was früher noch unter Medizin erforscht wurde, ist quasi eine politisierte Gesellschaftswissenschaft geworden. Ein Blick auf die offizielle Seite der progressiven Nachkriegsuniversität Duisburg-Essen im Ruhrgebiet, zeigt das sehr anschaulich.

Der Unterschied zwischen heute und vor hundert Jahren besteht darin, dass Massenmedien heute viel manipulativer sind. Und vor allem: Die medizinische Psychatrie steckte damals noch in den Kinderschuhen. Und das Institut der beiden Mediziner, das heute eher in Vergessenheit geraten ist, zeigt, dass nicht nur der sogenannte technische Fortschritt, sondern vor allem der geisteswissenschaftliche Progressivismus sich kaum veränderte, wie ein Beitrag von News Front in englischer Sprache zeigt.

Das Institut beherbergte jedes Jahr Zehntausende von Besuchern, einschließlich Schulklassenexkursionen, so viel zum Thema Frühsexualisierung, eine Debatte die bereits ein Jahrzehnt andauert.

Hirschfeld: Sodomit, Transvestit, Geschäftsmann, Wissenschaftler, Revolutionär

Hirschfeld war ein berüchtigter Sodomit, der in der Berliner Schwulenszene unter seinem Crossdresser-Namen, so nennt Mann sich als Frau verkleidet, „Tante Magnesia“ bekannt war.

Wer sich über die Begrifflichkeiten nicht im Klaren ist, sollte dies selbst nachschlagen, da man sich auch über solche angelsächsischen Begriffe freilich streiten kann. An dieser Stelle sei auch empfohlen sich diese Seite anzuschauen, die man auf Anhieb auf DuckDuckGo findet, wenn man die Namen der beiden Hauptakteure oder das omninöse Berliner Institut recherchiert.

Jedenfalls wird der kommunistische Arzt Hirschfeld als „Pionier der Sexualwissenschaft“ tituliert wird. Da dieses Thema und vor allem Werte wie Freiheit, Gleichheit und Demokratie in unterschiedlichen Zeiten an den verschiedensten Orten unterschiedlich verstanden wird, dem sei auch nahegelegt, sich Beiträge, Videos und weitere Medienprodukte anzuschauen, bevor sich der Vorwurf aufdrängt, man verbreite hier krude Theorien, die zum Hass gegen andere aufstacheln könnte.

Fest steht jedenfalls, dass viele kontroversen Themen, die unterschiedliche Disziplinen tangieren, nicht in der letzten Zeitenwende zum ersten Mal aufgegriffen wurden.

Schwule, Transgender und die heutigen unzähligen Geschlechter

Dr. Hirschfeld gründete auch ein Komitee für Schwulenrechte und schrieb und veröffentlichte viele Bücher und Zeitschriften, darunter das Jahrbuch für Sexuelle Zwischenstufen, die durchaus verstörend bis kontrovers eine Debatte entfachen, die dem traditionellen Familienbild, das in Russland sogar im letzten Sommer in der Verfassung verankert wurde, beispielsweise nicht entspricht.

Als Beispiel sei nur der mediale und auch politische Umgang mit Transsexuellen genannt, ein Thema, das sich in den letzten Jahren teils wie ein Gummi durch die unterschiedlichsten Gesellschaften zog.

Tatsächlich ist auch der genannte kommunistische die ominöse Figur, die den Begriff „Transvestit“ geprägt hat. Hirschfeld setzte sich dafür ein, die Verhaftung von Crossdressern, so der englische Begriff und Prostituierten durch die Berliner Polizei zu beenden.

Im Jahre1921 organisierte Hirschfeld den Ersten Kongress für sexuelle Reformen, der zur Bildung der Weltliga für sexuelle Reformen führte. Dies wirkte sich auf die damals noch sehr junge Sowjetunion aus, wo es Anfangs auch zu einer sexuellen Revolution kam. Böse Zungen sagen dem Revolutionsführer Lenin sogar nach, er starb – quod erat demonstrandum- an neuronaler Syphilis, eine bakterielle Infektionskrankheit, die bei überschwenglichen Geschlechtsverkehr zu einer schlimmen Epidemie, gar Pandemie führen könnte.

Stalin als Nachfolger Lenins Kampf um den Erhalt der Sowjetgesellschaft

Deswegen gilt Lenins Nachfolger Stalin wohl nicht zu Unrecht als Retter der Sowjetunion, da er auch diesen moralisch-bedenklichen Sexperimenten zumindest vorläufig ein Ende setzte, während in Berlin wohl bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten ein offener Meinungskampf auch auf den Straßen ausgetragen wurde, der im Zuge des Paradigmenwechsels von einer liberalen und autoritären Gesellschaft nicht immer gewaltfrei niedergeschlagen.

Ähnliches passiert derzeit in Polen, wo Katholizismus und Liberalismus um die Deutungshoheit kämpfen.

Die oben genannten Treffen der warmen Krieger fanden in Kopenhagen [1928], London [1929], Wien [1930] und Brünn [1932] statt.

Kurz gesagt, Hirschfeld war der Inbegriff des globalen Kulturkillers, den Adolf Hitler folgendermaßen erklärte: „Und in welchen mächtigen Dosen wurde dieses Gift hergestellt und vertrieben?“

Unter Gift dürften auch psychoaktive Substanzen verstanden werden, an denen Chemie und Pharmakologie damals wie heute eifrig forschten. Anno 2020 ist die Produktpalette allerdings breiter und die Berliner Polizei, Justiz und schließlich Politik ist sich durchaus darüber bewusst, dass es viele merkwürdige Umtriebe in Berlin gibt, die auch als groß angelegtes Experiment verstanden werden können.

Propaganda zum Hervorbringen niederer Instikte – die Verrotung der Gesellschaft

Je niedriger das moralische und intellektuelle Niveau eines solchen Autors künstlerischer Produkte ist, desto unerschöpflicher ist natürlich seine Fruchtbarkeit. „Manchmal ging es so weit, dass einer dieser Leute, der sich wie eine Abwasserpumpe verhielt, seinen Dreck direkt anderen Mitgliedern der Menschheit ins Gesicht schoss.

Die Rivalität zwischen Hitlerismus und Liberalismus schrieb Hitler in seiner Kampfschrift nieder, die jahrelang der breiten Öffentlichkeit nur unter erschwerten Bedingungen zugänglich war. Der später massentauglich ausgesprochene Antisemitismus, war wie folgt in seiner Niederschrift im Landsberger Politgefängnis beschrieben.

Es war ein schrecklicher Gedanke, und dennoch konnte nicht vermieden werden, dass die größere Anzahl von Juden von der Natur speziell dafür entworfen wurde, diese beschämende Rolle zu spielen. “ ~ Mein Kampf. ibid. 42.

Adolf Hitler bezeichnete Hirschfeld als den gefährlichsten Juden Deutschlands. Hirschfelds Institut war ein Denkmal für moralische Krankheit und repräsentierte alles, wogegen die NSDAP stand. Heute wird er wie Physiker Albert Einstein glorifiziert – zumindest im progressiven Westen.

„Schwul, jüdisch, Sozialdemokrat: Magnus Hirschfeld verkörperte alles, was die Nazis hassten. Als sie am 6. Mai 1933 das von ihm gegründete „Institut für Sexualwissenschaften“ verwüsteten und die Bibliothek verbrannten, setzten sie der modernen Sexualwissenschaft in Deutschland ein jähes Ende“, so vermittelt man den ersten Eindruck über den größten Feind Hitlers, der alleine schon aus diesem Grund heute als Held gefeiert wird. Denn neben der aufgesetzten westlichen Toleranzromantik, die keine Grenzen mehr kennt, ist auch der Kampf gegen alles Reaktionäre wieder en vogue.

Zielscheibe im Kampfblatt „Der Stürmer“

Der NSDAP-Politiker, Propagandist Julius Streicher griff die NS-Hassfigur Hirschfeld in seinem Propagandablatt „Der Stürmer“ oftmals auf und die Redakteure des berüchtigten Blattes bedienten sich oftmals Worten, die man heute neutral gesagt dem Radau-Antisemitismus zuordnen kann.

Pornographie oder das Hervorrufen niederer Instinkte generell dürfte letztlich immer auf Ablehnung in nicht liberalen Gesellschaften stoßen. Es ist schließlich auch eine Waffe im Kampf um die Deutungshoheit, die das NS-Regime letzlich 1933 erlangte und um diese nicht nur gegen Kommunisten behauptete, sondern auch gegen liberal-mondäne Strömungen, die als Trend oder nachhaltige Agenda betrachtet werden könnte.

Im Mai 1933 stürmte die gleichgeschaltete Deutsche Studentenschaft laut News Front diese Ausschweifungshöhle und rief schre: „Verbennt Hirschfeld“ und begann, das Personal zu schlagen und die Räumlichkeiten zu zerschlagen, was darauf hindeutet, dass sich die Wut in der Gesellschaft nach 13 Jahren Demokratie und vieler tragischer Schicksalschläge entladen hat.

Das Institut wurde letzlich geschlossen und seine umfangreichen Listen mit Namen und Adressen beschlagnahmt.

Einige Tage später wurde die gesamte Bibliothek auf den Straßen verbrannt, etwa 20.000 Bücher und Bilder sowie marxistische Literatur und anderes subversives Material.

Alter Käse, neu verkauft: Angriff auf Europa

Seitdem haben sich auch linksliberale Leitmedien und aufgeblasene Verlagsgesellschaften ohne konkreten oder dezidierten Hintergrund oder Erklärung gegen die deutschen Studenten, die sich gegen eine weitere Sexualisierung entgegenstellen.

In Zeiten von Covid-19 und Kontaktsperren ist das Internet das Propaganda-Instrument für die Umerziehung und Manipulation der ohnehin gespaltenden westlichen Gesellschaft, die durch künstliche Werte entfremdet werden soll.

Alte Kriege werden mit anderen Mitteln weitergeführt und die westlichen Eliten setzen immer mehr auf LGBT und Medien werden als Waffe missbraucht, um jede sachliche Kritik am aktuellen Duktus zu unterbinden.

Der Hintergrund der Sex-Pioniere wird dafür mißbraucht, diese Kritik per se als antisemitisch einzustufen, um abweichende Meinungen zu kriminalisieren. Wer regelmäßig Schlagzeilen über illegale Parties im LGBT-Bereich in Berlin liest, merkt schnell, dass man seine Worte eher mit Vorsicht wählen sollte.

Das kann man aktuell in Polen beobachten, wo sich der Kampf um die Sexualität und Gesellschaft gerade entlädt und das zuvor als homophob geltende Russland in dieser Debatte in den Hintergrund geraten ist.

Dabei ist es nur ein Kampf zwischen althergebrachter Sexualmoral und dem offen zelebrierten LGBT-Propagandismus, der sowohl vom Westen als auch vom Osten als hybride Waffe gegen den Osten entdeckt wurde.

Doch auch in marxistischen oder kommunistischen Gesellschaften dürfte irgendwann die LGBT-Propaganda zu liberal und dekadent verstanden werden, wie das beispiel Stalin gezeigt hat, dessen Säuberungen vom Westen gerne als Großen Terror tituliert wird, der Hirschfeld nicht zum Verhängnis wurde.

Glück im Unglück?

Zu dieser Zeit war Hirschfeld auf einer internationalen Vortragsreise über Sexualität. Er kehrte nie nach Deutschland zurück und starb zwei Jahre später im Exil. Im Oktober 1941 beging der Mitbegründer des Instituts, Kronfeld, in Moskau Selbstmord, als sich deutsche Truppen näherten.

Sowohl NS-Deutschland als auch das Sowjetregime, das muss am Ende gesagt werden, waren verfeindet und lehnten schließlich jeden von außen gesteuerten Versuch ab, in die Gesellschaft einzuwirken.

Vor dem Krieg ist nach dem Krieg, der schließlich 1945 endete und zu Recht als größte Tragödie der Menschheitsgeschichte bezeichnet werden kann. Denn bevor der erste Schuss abgefeuert wurde, wird der Krieg mit anderen Mitteln, also ohne Schusswaffengebrauch geführt. Das Bundeswehr-Weißbuch spircht hierbei von hybrider Kriegsführung, der vor allem durch Propaganda, Lebensweise und dem hervorrufen interner Spannungen ausgetragen wird.

Moderner Krieg: Hybride und asymetrische Kriegsführung

Deutlich wurde dies bei den Studentenprotesten in Westdeutschland in den 1960er, als die meisten Studenten die Familie als Keimzelle des Faschismus verachteten und dabei teils auch die Ideen der frühen 1920er Jahre aufgegriffen haben, deren Erkenntnisse auch Gegenstand der kritisch-dialektischen Frankfurter Schule war, deren geistige Führer ehemalige Exilanten waren, die Jahrzehnte in den Vereinigten Staaten lebten und auf die rebellischen Studentenmassen angesetzt wurden.

Und wie der US-Auslandsgeheimdienst auch mit linksliberalen Leitfiguren im Kalten Krieg arbeitete, Linke Intellektuelle als latente Transatlantiker. Manchmal wissen Autoren wie Heinrich Böll einfach nicht, was sie tun. Oder das politische Bewusstsein fehlte bei vielen links Künstlern und Köpfen im Westdeutschland der Nachkriegszeit.

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