Söder setzt Kritiker des Corona-Faschismus mit RAF-Terroristen gleich

Als sich eine junge Frau wenige Wochen vor dem Lockdown mit Sophie verglich und ein Ordner seinen Job aufgab, war das ein großer Skandal in den Leitmedien. Ein weiterer Vergleich in der Propaganda-Politik für den Corona-Faschismus, der wie Goebbels hinkt, zog Bayern Ministerpräsident Markus Söder.

Söder verglich die gesteuerte Oppositionsgruppe „Querdenken“ nebst anderen Kritiker des Corona-Faschismus mit der linksextremen Baader-Meinhof-Bande gleich. Faschismus, bedeutet dem „Bunde zugehörig“, womit Söder als Hardliner der restriktiven Corona-Maßnahmen zugehörig ist, weswegen jeder Zugehörige dieser harten Politik, die sogar mit Gewalt und Schusswaffengebrauch durchgesetzt werden kann, auch als Faschist bezeichnet werden kann. Die Rote Armee Fraktion war eine terroristische Gruppe, die von Brandstiftung, Banküberfälle bishin zu staatlich gewollten Auftragsmorden vor nichts zurückschreckte.

Söder sprach mit dem konservativen Springer-Blatt „Welt am Sonntag“ über die Gegner seiner Politik in Bayern, welche die gesamte Republik prägt.

„Auch wenn die Umfragewerte der AfD sinken, besteht die Gefahr, dass sich aus ihrem Umfeld heraus in Deutschland ein Corona-Mob oder eine Art Corona-RAF bilden könnte, die zunehmend aggressiver und sogar gewalttätig werden könnte“, sagte Söder im Interview mit der „Welt am Sonntag“.

Diese Worte erfolgten im Zuge der Capitolerstümung in Washington, die derzeit in aller Munde ist. Er fordert deswegen härtere Sicherheitsmaßnahmen, vor allem weil er selbst fürchtet Opfer seines Quarantäne-Faschismus zu werden.

„Aus bösen Gedanken werden böse Worte und irgendwann auch böse Taten“, warnte Söder. „Deswegen müssen wir auch in Deutschland nicht nur die Sicherheitsmaßnahmen für die demokratischen Institutionen verbessern, sondern grundlegend die sektenähnliche Bewegung der ‚Querdenker‘ und anderer vergleichbarer Gruppierungen in den Blick nehmen.“

Querdenken, eine Gruppe von harmlosen Schwätzern und Spenden-Aufruf-Aktivisten, die im vergangenen Sommer die Bürger gegen Ladeninhaber und Polizei aufhetzte, um Mandanten für ihre Anwälte zu generieren und sich selbst zu bereichern, sorgte durch beachtliche Besucherzahlen auf ihren Demonstrationen für Furore.

Zunächst waren die Leit-Aktivisten selbst Masken-Gegner und Kritiker der Abstandspflicht, forderten aber später genau diese Regeln von ihren Teilnehmern ein und hetzten die Ordner auf Verweigerer und suchten selbst den Schutz der Polizei, die sie selbst kritisierten. Sie redeten die ganze Zeit von Liebe und Revolution, aber durch ihre Demonstrationen hat sich die Situation nicht verbessert, sondern wird immer mehr verschärft, während Spender ihre Kassen füllen.

Querdenker und vergleichbare Gruppen, wie Söder sie nannte, entpuppen sich immer mehr als Fassadenopposition, um nach Hausen hin ein Bild von einem demokratischen Deutschland zu zeigen und um mit dem erhobenen Zeigefinger auf Staaten wie Belarus, Russland oder Nordkorea zu zeigen, wo angeblich eine Diktatur herrschen soll.

Querdenken und Qonsorten mögen wohl auch Teilnehmer auf ihre Demonstrationen locken, die relativ cholerisch und ungehalten mit den Leitmedien sprechen, wenn sie mal angesprochen werden. Der Kern der Gruppe besteht aus harmlosen Alt- und Neuaktivisten, die alles andere als gewaltbereit erscheinen, zumal viele nichtmal so aussehen, als könnten sie Gewalt anwenden oder physisch kämpfen, geschweige mit einer Waffe umgehen.

Die RAF hingegen trainierte hingegen den Guerilla-Kampf im Nahen Osten und lernte dort zu schießen und mit Sprengstoff umzugehen und war von Anfang an Gewaltbereit und lehnte den Staat und seine Institutionen kategorisch ab. Sie veranstalteten keine Demonstrationen und standen nur vor Gericht, wenn sie mussten. Querdenken hingegen hielt sich den ganzen Sommer 2020 hinweg juristische Auseinandersetzungen vor Gericht ab.

Der Vergleich von Söder ist demnach nichts anderes als eine Polemik um die vermeintliche Oppositionsgruppe zu provozieren und um schlafende Hunde zu wecken, die dann wieder auf YouTube und anderen Kanälen ihre Schnappatmung zum Ausdruck bringen werden. Deswegen ist aktuell auf dem Twitter-Hashtag #CoronaRAF mächtig was los.

Willy Wünsche, Kommentator

Quellen: Welt am Sonntag, Twitter.

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