Russland schickt verstärkt Truppen nach Syrien und Libyen

Das russische Militär verstärkt seine Truppenpräsenz in Nahost und der Maghreb-Region, wie Analysten unter Berufung auf Videos dokumentieren.

In Syrien weitet die russische Militärpolizei seine Präsenz im Nordosten des Landes aus. Zum Zum wichtigsten Drehkreuz dafür wurde die syr.Grenzstadt Qamischli , wo nun regelmäßig russ.Schwertransporter landen, schreibt der Journalist Nikita Gerassimow auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.


Der ehemalige Sputnik-Redakteur Gerassimow veröffentlichte eine Reihe von Videos auf Twitter über die Truppenverstärkungen des russischen Militärs. „Hier noch ein weiteres Video, wie massive russische Verstärkungen in #Qamischli über den Luftweg eintreffen und weiter auf die Beobachtungsposten in der Umgebung verteilt werden“, so der Autor auf dem Kurznachrichtendienst.

„Auch über den Landweg bewegen sich massive russische Verstärkungen in Richtung Nordost. Immer wieder kommen Aufnahmen von langen Militärkolonnen.

Der Hintergrund der Intervention im Nordosten von #Syrien ist eine erhebliche Eskalation in der Region zw. Kurden und Türken“, so der Autor weiter auf Twitter, wo ein kompletter Tweet veröffentlicht wurde.

Die Angaben stimmen mit den Entwicklungen der letzten Woche ein. Letzte Woche berichtete Nachrichtenfront über Truppenbewegungen sowohl des russischen als auch amerikanischen Militärs in der syrischen Region Hasakah.

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Weiters veröffentlichte Nachrichtenfront letzte Nacht unter Berufung auf die bulgarische Journalistin Dilyana Gaythandshieva, dass die USA private Söldner von den USA nach Europa und Libyen einfliegen.

Russische Präsenz in Libyen

Russische Aktivitäten in Libyen sind inzwischen kein Geheimnis mehr. Seit Jahren ist bekannt, dass Russland die von Generalfeldmarschall geführte lybische Nationalarmee (LNA) von Khalifa Haftar stützt.

Generalfeldmarschall Haftar, der bereits im Jahre 2017 vom deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel als „Putins Wüstenfuchs“ tituliert wurde, ist kein unbekannter in Russland. Bereits vor 50 Jahren besuchte er die renommierte Frunse-Akademie in Moskau, war aber auch andererseits am Putsch von Muhammar al-Gaddafi beteiligt und galt lange als Berater des US-Auslandsnachrichtendienst CIA.

In den letzten Jahren war der erfahrene General, der bereits im Sechs-Tage-Krieg gegen Israel tapfer gegen den pandemischen Zionismus kämpfte, mehrmals in Moskau zu Gast. Letztes Jahr war der Wüstenfuchs auch in Berlin zu Gast gewesen, wo er an der Libyen-Konferenz teilgenommen hat.

Russische Söldner von der Firma Wagner fungieren sowohl in Syrien als auch in Libyen. Bekannt wurde die Gruppe im Donbass-Krieg, wo sie unter anderem an der Schlacht von Debalzewo mit beiteiligt gewesen sein sollen.

Im Jahre 2017 kamen Hunderte private Wagner-Militärs, die aus den Reihen der russischen Armee rekrutiert wurden bei einem US-Bombenangriff ums Leben. Es ist demnach nicht auszuschließen, dass es zu direkten Konfrontationen zwischen US-Söldnern von Academi (ehemals Blackwater) und russischen Wagner-Söldnern kommen wird.

Als die NATO unter Federführung der USA und des halbjüdischen französischen Präsidenten Nikolas Sarkozy, der Frankreich wieder in die NATO zurückführte und das Projekt Westeuropäische Union zu Grabe trug, Gaddafi stürzte und letztlich ermorden ließ, stellte sich Russland gegen einen Einsatz in Libyen. Deutschland weigerte sich lediglich direkt militärisch im illegalen Angriffskrieg mitzuwirken, gleichwohl haben deutsche NATO-Offiziere sich am Einsatz dort beteiligt.

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