Zionismus in Deutschland: ThinkTanker will Militärschlag gegen Iran unterstützen

Kaum hat der Terrorist und Zionist Donald Trump das Weiße Haus verlassen, fordert ein Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik, dass die Bundeswehr einen Militärschlag gegen den Iran unterstützen soll.

Der Islamwissenschaftler Guido Steinberg, der als Nahost- und Terrorismusexperte für die Stiftung Wissenschaft und Politik arbeitet, spricht sich dafür aus „einen Militärschlag der USA und/oder Israels gegen Iran … unterstützen“, fordert Guido Steinberg in einem Arbeitspapier der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS).

Die BAKS gehört organisatorisch zum Bundesministerium der Verteidigung und ist das wichtigste militärpolitische Strategiezentrum der Bundesregierung. Aktuell wird der Konflikt zwischen der Islamischen Republik Iran und dem zionistischem Regime zu Israel wieder angeheizt.

Während der Präsidentschaft von Donald Trump hatte das US-Militär in Zusammenarbeit mit Israel einen Mordanschlag auf den Anti-Terror-General Qassem Soleimani verübt. Der Anführer der Quds-Brigaden der Islamischen Revolutionsgarden wurde Anfang Januar 2020 bei einem feigen Drohnenanschlag ermordet.

Trump, der sich als israelhöriger Geldmensch profilieren wollte, hatte zunächst das Atomabkommen mit Iran (JCPOA) aufgekündigt, danach die Katar-Krise mitinitiiert und schließlich den feigen Terroranschlag an Soleimani befohlen.

Der ehemalige Präsident forderte zudem auch Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China auf, seinem Konfrontationskurs zu folgen und aus dem Atomabkommen auszusteigen, der als Gemeinsamer Aktionsplan bekannt ist. Sein Nachfolger Joe Biden will diesem Abkommen wieder beitreten.

Eine Rückkehr zum Atomabkommen mit Iran in seiner früheren Form sei nach Angaben des Portals Kommunisten unwahrscheinlich, denn der Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien habe sich in den letzten fünf Jahren verschärft und sich ″zu einem regelrechten Kalten Krieg im Nahen Osten ausgeweitet″, heißt es dort.

Erst gestern berichteten arabische Medien, dass der Ton zwischen Israel und Iran verschärfe, so reagierten iranische Militärs scharf auf israelische Drohgebärden.

„Wenn die Zionisten einen dummen Schritt oder einen Fehler machen, auch nur den geringsten, gegen den Iran, werden sie einer Reaktion ausgesetzt sein, die Tel Aviv zerstören und das Ende ihres Regimes beschleunigen wird“, sagte Brigadegeneral Abolfazl Shekarchi gegenüber dem arabischsprachigen Iran Al Alam Nachrichtennetzwerk.

Berlin zeigte während der Ära von Trump immer wieder, dass die US-Hörigkeit auch Grenzen hat. So stimmte Deutschland unter anderem auf internationaler Ebene gegen zahlreiche Entscheidungen aus Washington. So auch gegen die Entscheidung, dasss al-Quds Hauptstadt von Israel werden soll. Washington verlegte im Mai 2018 seine Botschaft nach Jerusalem, das in der islamischen Welt al-Quds genannt wird.

Deutschland stimmte gegen sämtliche zionistische Entscheidungen, die von US-Präsident Trump ausgingen. Dafür wurden gegen den ehemaligen UN-Botschafter Deutschlands, Christoph Heusgen, schwere Antisemitismus-Vorwürfe erhoben.

Doch nicht unbedingt in der Bundesregierung herrscht ein dezidierter Zionismus-Kurs, sondern vor allem in der Opposition. Vor allem kontrollierte Opposition, die Alternative für Deutschland und sämtliche Anti-Islam-Bewegungen machten offen den Kotau vor Israel. Der AfD-Fraktionsvorsitzende forderte unter anderem 2018, dass Deutsche Soldaten für Israel kämpfen und sterben sollen. Dabei berief er sich auf die Entscheidung Angela Merkels aus dem Jahre 2008, die das Existenzrecht Israel zur Deutschen Staatsräson machte.

Zahlreiche Medien, die sich im islamkritischen Spektrum befinden, begrüßten die Worte Gaulands vom 19. April 2018 anlässlich des 70. Jahrestags der Gründung Israels. Auch andere rechtsgerichtete Medien und Bewegungen, die für Trump Stimmung machten und Ressentiments gegen den Islam und die arabische Welt schürten haben unter dem Vorwand des Davidsterns immer wieder versucht, den Vorwurf des Rassismus abzustreiten.

Einige Islamhetzer gaben sich zudem offen homosexuell, um ein tolerantes und weltoffenes Bild von sich selbst zu zeichnen.

Von Christian Schellenberg

Quellen: SWP, Kommunisten, Tagesspiegel, Das Erste, Frankfurter Allgemeine Zeitung,

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