Vor 76 Jahren: Versenkung der Gustloff durch den „Helden der Sowjetunion“ – über 9.300 Flüchtlinge ermordet.

Die Welt weiß viel von dem, was die Deutschen getan haben, aber wenig von dem was den Deutschen angetan wurde. Vor 76 Jahren fanden über 9.300 deutsche Flüchtlinge ihren Tod durch Versenkung durch die Rote Armee.

Heute vor 76. Jahren,am, 30. Januar 1945, wurde das Passagierschiff Wilhelm Gustloss durch ein U-Boot der Roten Armee versenkt. Über 9.300 Zivilisten auf der Flucht verloren dadurch unnötig ihr Leben, dennoch wurde die Versenkung der Gustloff nie als Kriegsverbrechen anerkannt, weil die Siegermächte über Geschichte und Gerechtigkeit entschieden haben.

Der U-Boot-Kommandant der Roten Armee, Alexander Iwanowitsch Marinesko, wurde zwar nach dem Krieg unehrenhaft aus der Armee entlassen, erhielt gleichwohl posthum im Jahre 1990 den Titel „Held der Sowjetunion“ und ein Ehrenmal am Königsberger Schlossteich. Am 10. Februar versenkte der Kommandant des U-Boots auch das Passagierdampfschiff Steuben, wo rund 4200 Menschen ihr Leben verloren haben.

Insgesamt ist er also für den Tod von über 13.500 Flüchtlingen verantwortlich und wird bis heute als Held in Russland geehrt. So viel zum Thema deutsch-russische Freundschaft, die heute nur den Grund hat, Prestigeprojekte für Oligarchen und rote Bonzen wie die Gaspipeline North Stream-2 zu fördern. Wenn die geschätzte Zahl von mehr als 9.000 Toten zutrifft, wäre der Untergang der Wilhelm Gustloff die bis heute größte Katastrophe der Seefahrtsgeschichte bezogen auf ein einzelnes Schiff. Da es aber ein deutsches Schiff ist, wird dieses Verbrechen weder national, noch international geahndet.

Ein Bericht der der Feldpost – eine Zeitung der künftigen US-Besatzer in Deutschland, die über die Versenkung des ehemaligen KdF-Schiffes Gustloff berichtete.

Die Gustloff war ein Kabinen-Fahrgastschiff der NS-Organisation Deutsche Arbeitsfront. Das Motorschiff wurde vom Amt für Reisen, Wandern und Urlaub der DAF-Unterorganisation NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ für Kreuzfahrten eingesetzt. Da es später von der Kriegsmarine auch als Transportschiff eingesetzt wurde und teils auch mit Maschinenkanonen bewaffnet war, rechtfertigten die Siegermächte ihr Handeln und der Tod Tausender Flüchtlinge ist für die Rote Armee gerechtfertigt gewesen, die im Übrigen niemals die Genfer Konvetionen unterzeichnet hatte und davon auch durch zahlreiche andere Kriegsverbrechen Gebrauch machte.

Die Wilhelm Gustloff als Lazarettschiff im Jahre 1939. Quelle: Bundesarchiv. 1938 wurde die „Wilhelm Gustloff“ in Betrieb genommen. Am 30. Januar 1945 sank sie in der Ostsee. Es war die größte Seefahrtstragödie der Geschichte. Das Wrack liegt noch heute zwölf Seemeilen vor der polnischen Küste. In polnischen Seekarten ist es als Navigationshindernis Nr. 73 verzeichnet

Aber wie bereits oben angeführt wird die Geschichte, das Recht und Gerechtigkeit von den Siegermächten niedergeschrieben und deswegen weiß die Welt mehr von dem, was die Deutschen getan haben soll, aber kaum etwas davon, was den Deutschen angetan wurde. Wen wundert es da noch, dass kaum jemand in Russland was von Massenvergewaltigungen in Ostpreußen wissen will, wo Frauen, Kinder und Greisinnen massenhaft vergewaltigt und ermordet wurden.

Im Übrigen befanden sich an Bord der Gustloff überwiegend Flüchtlinge aus Ostpreußen, die vor den Mörderbanden der Roten Armee flüchteten. Wohlmöglich, dass somit vielen Opfern der Gustloff so der Tod durch qualvolle Vergewaltigung durch bolschewistische Rotarmisten erspart wurde.

Am 30. Januar 1945 (dem 50. Geburtstag des Namensgebers) legte sie gegen 13:10 Uhr mit schätzungsweise über 10.000 Menschen an Bord in Gotenhafen ab. Die genaue Anzahl der Passagiere und Besatzungsmitglieder ließ sich nie mit letzter Sicherheit feststellen, da ihre Flucht vor den bolschewistischen Horden übereilt erfolgte. Nach Angaben eines Einschiffungsoffiziers 50 Jahre später wurden offiziell 7.956 Menschen registriert, nach Ende der offiziellen Zählung drängten aber noch ungefähr 2.500 weitere Passagiere an Bord.

Grab von Marinewsko. Fotoquelle: Von Volkov – Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2560974

Insgesamt dürften sich auf der Wilhelm Gustloff etwa 10.300 Menschen befunden haben: etwa 8.800 Zivilisten, davon eine große Zahl Kinder, sowie etwa 1.500 Angehörige der Wehrmacht, darunter 162 Verwundete, rund 340 Marinehelferinnen und 918 Marinesoldaten der 2. U-Boot-Lehrdivision, die von Kiel aus erneut in den Kriegseinsatz gehen sollten.

Die Wilhelm Gustloff hatte nur leichten Geleitschutz durch anfangs zwei Begleitschiffe, dann nur noch durch das Torpedoboot Löwe und war demnach im Vergleich zu den U-Boot-Mördern des U-Bootes S-13 quasi unbewaffnet.

Eine Briefmarke aus dem Jahre 1996 ehrte das U-Boot S-13 noch. Der Kommandant Marinesko, der aus Rumänien stammt, wird bis heute als Held in Russland gefeiert.

Tragische Rettung

Herbeieilende Schiffe konnten nur 1.252 Menschen retten, darunter alle vier Kapitäne und den Marinemaler Adolf Bock, dessen Berichte und Bilder später unter anderem im Stern veröffentlicht wurden. Das Torpedoboot Löwe, das die Wilhelm Gustloff begleitet hatte, rettete 472 Menschen, das hinzugekommene Flottentorpedoboot T 36 unter Kapitänleutnant Robert Hering weitere 564 Überlebende aus Booten, von Flößen und aus dem Wasser. T 36 wurde während der Rettungsaktion ebenfalls von S 13 angegriffen, wehrte sich aber mit Einsatz von Wasserbomben, worauf das sowjetische U-Boot abdrehte.

Das Minensuchboot M 341 rettete 37, der Marinetender TS II 98, das Minensuchboot M 375 43 und der Frachter Göttingen 28 Menschen. Zwei wurden in den Morgenstunden von dem Frachter Gotenland geborgen, sieben von dem Torpedofangboot TF 19, ein Kleinkind vom Vorpostenboot Vp 1703.

Gedenkpost auf VK. Quelle: Magdalena Götz

Heute sind für die Leitmedien nur dann tote Flüchtlinge gedenkwürdig, wenn sie nicht deutschen Stammes sind, was man daran erkennen kann, wie man mit den Toten Flüchtlingen von damals und den „Fachkräften“ von heute mit zweierlei Maß verfährt.

Häufig erinnert man heute an die Toten im KZ Buchenwald, deren Mörder nicht immer durch deutsche Hand ermordet wurden, wie das Beispiel des Gustloff-Werkes in Weimar zeigt. Aber Bombenmorde der Allierten und das Beispiel der Gustloff auf Hoher See zeigt, dass man sich sowohl im Deutschen Mainstream als auch international darüber einig ist, dass deutsches Leben weniger wert ist als das von Nichtdeutschen.

Über „alliierte Helden“ und deutsche Verbrecher“ kann man sich in diesem Video informieren, das auf YouTube entdeckt und hier gesichert wurde.

Von Christian Bärenfänger

Quellen: Bundesarchiv, Mitteldeutscher Rundfunk, Stern, Zeitgeschichtliche Quellen, Soziale Netzwerke und Trunkierung der Suchmaschinen

Über „alliierte Helden“ und deutsche Verbrecher“ kann man sich in diesem Video informieren, das auf YouTube entdeckt und hier gesichert wurde.

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