Merkels genialer Zug im Impf-Schach: Russischer Impfstoff Sputnik-V wird in Position gebracht

Nachdem bereits deutsche Institute sich offen für den russischen Vektoren-Impfstoff eingesetzt haben, bringt auch die Kanzlerin das russische Gegenstück zum mRNA-Vakzin in Position.

Die westlich gesteuerten Leitmedien schießen sich auf Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ein, die für das sogenannte Impfstoff-Chaos verantwortlich gemacht werden soll. Dabei handelt es sich im Jargon um den westlichen mRNA-Impfstoff, der überwiegend aus der angelsächsischen Welt stammt.

Bereits kürzlich wurde berichtet, dass der russische Vektor-Impfstoff Sputnik-V eine Zulassung auf dem Markt der Europäischen Union anstrebe. Nun spricht spricht sich die deutsche Bundeskanzlerin offen für die Zulassung des Impfstoffs aus Russland aus, der zuvor von den westlichen Leitmedien derart kritisiert wurde, dass man den Eindruck gewinnen konnte, man wäre auf einer Impfgegner-Seite gelandet.

„Wir haben heute gute Daten gelesen auch von dem russischen Impfstoff“, sagte Merkel. Der Impfstoff sei „herzlich willkommen“, so die Kanzlerin. Merkel weiter: „Ich habe mit dem russischen Präsidenten genau darüber gesprochen.“

Wobei eine Sensation ist das Verhalten der Kanzlerin nicht. Das Paul Ehrlich-Institut verhandelt bereits mit Russland um die Zulassung auf dem EU-Markt.

Währenddessen bekommen Medien wie das Springer-Blatt Bild Schnappatmung und positionieren die gesteuerte Opposition gegen die Deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die im Übrigen promovierte Physikerin ist.

Wo die Bundeskanzlerin ausnahmsweise mal Recht hat.

Russland hatte als erstes Land der Welt bereits im August „Sputnik V“ zur breiten Anwendung zugelassen. Das Land entwickelt zudem mehrere weitere Vakzine. Die Wirksamkeit von „Sputnik V“ wird mit 95 Prozent angegeben. Nach den neuen Daten hat das Vakzin eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent. Die Ergebnisse wurden am Dienstag im medizinischen Fachblatt „The Lancet“ publiziert.

Die Gefahren von Impfstoffen, die in US-Laboren entwickelt wurden sind bekannt. Viele Menschen in der dritten Welt wurden dadurch verkrüppelt, verblödet und sind am Ende an der Krankheit gestorben, vor der sich eigentlich geschützt werden sollen. Das ist typisch USA, typisch Bill Gates, typisch Donald Trump. Der Impfstoff Sputnik V aus Russland scheint anders zu sein.

Gamaleyas Impfstoff ist ein sogenannter viraler Vektorimpfstoff, dh er verwendet ein anderes Virus, um die DNA, die die erforderliche Immunantwort codiert, in Zellen zu transportieren.

Was ist ein Vektorimpfstoff?

Im allgemeinen Sinn versteht man in der linearen Algebra unter einem Vektor ein Element eines Vektorraums, das heißt ein Objekt, das zu anderen Vektoren addiert und mit Zahlen, die als Skalare bezeichnet werden, multipliziert werden kann. Vektoren in diesem allgemeinen Sinn werden im Artikel Vektorraum behandelt.

Bei einem Vektorimpfstoff wird in ein für Menschen ungefährliches Virus (der Vektor oder auch Trägervirus) die Information für die Herstellung eines Stücks der Hülle des Coronavirus SARS-CoV-2 eingebaut. Der Vektor gibt diese Information nach der Impfung an wenige Zellen im menschlichen Körper weiter. Die Information lautet dann ebenfalls wie beim mRNA-Impfstoff: „Liebe Zelle, bitte stelle ein kleines Stück von der Hülle des Coronavirus (das sogenannte Spike-Protein) her“. Es werden von den Immunzellen, die das Spike-Protein erkennen, Antikörper gebildet und das Immunsystem kann ebenfalls viel schneller mit einer Abwehrreaktion beginnen, wenn das SARS-CoV-2 in den Körper eindringt. Auch Vektor-Impfstoffe sind nicht neu: Diese Art von Impfstoff ist bereits gegen das Dengue-Fieber oder Ebola zugelassen.

Der Unterschied zwischen Vektorimpfstoff und mRNA-Impfstoff ist vor allem, wie die Informationen zur Herstellung des Stücks Virushülle in die körpereignen Zellen kommt- entweder über Nano-Partikel oder über ein ungefährliches Virus.

Der Impfstoff von Gamaleya, so heißt das Institut, basiert auf dem Adenovirus, einer ähnlichen Technologie wie der von CanSino in China entwickelte Prototyp eines Coronavirus-Impfstoffs, der sich derzeit im fortgeschrittenen Stadium klinischer Studien befindet.

Wie funktioniert ein mRNA-Impfstoff?

Das Verfahren, nach dem die mRNA-Impfstoffe oder auch messenger-RNA (also übersetzt: „Boten“-RNA) funktionieren, ist bisher schon erfolgreich bei der Therapie von Tumorerkrankungen zum Einsatz gekommen und somit kein völlig neues Verfahren.

Auch von unseren Zellen wird mRNA jeden Tag permanent hergestellt. Ihre Funktion ist folgende:

Unsere Gene bzw. unser Genom ist – vereinfacht gesagt – in jeder Zelle unseres Körpers vorhanden und dort stellt die sogenannte DNA (Desoxyribonucleinacid) oder deutsch DNS (Desoxyribonukleinsäure) das Handbuch dar, in dem alle Vorgänge in unserem Körper und die dazugehörigen Anweisungen „aufgeschrieben“ sind. Unter anderem ist darin zum Beispiel aufgeführt, wann und wie unsere Zellen Stoffe herstellen wie Speichel, Magensäure und so weiter. Wenn eine Zelle etwas Bestimmtes herstellen soll, dann wird dieser Teil der Anweisungen aus dem Handbuch „abgelesen“ und in die mRNA übersetzt. Diese Botschaft wird dann an die Stellen in der Zelle weitergegeben, die für die Herstellung bestimmter Stoffe zuständig sind.

Sputnik V verwendet im Verlauf der Impfung zwei verschiedene Vektoren für die beiden Schüsse, wodurch die Immunität länger dauert als bei Impfstoffen, die für beide Schüsse denselben Abgabemechanismus verwenden.

Verwendete Quellen: Stuttgarter Zeitung, Deutsche Morbus-Crohn-Vereinigung, Deutsches Ärzteblatt, BBC

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