„Laufende Sicherheitskooperation“ zum Schutz von Terroristen in Nahost? Putin und Netanjahu führten Telefongespräch

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Montag laut Kreml ein Telefongespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geführt.

Der Russland-USA-Gipfel 2018 war ein Gipfeltreffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am 16. Juli 2018 in Helsinki, Finnland. Das finnische Außenministerium hat den Gipfel offiziell als # HELSINKI2018-Treffen bezeichnet und wurde vom finnischen Präsidenten Sauli Niinistö ausgerichtet. Foto: Veterans Today

Putin und Netanjahu tauschten Meinungen zu internationalen Fragen sowie zu regionalen Angelegenheiten im Nahen Osten aus, hieß es in einer Erklärung.

Sie einigten sich darauf, die Kontakte auf verschiedenen Ebenen weiter zu pflegen.

„Wir haben unsere laufende Sicherheitskooperation besprochen“, sagte Netanjahu.

Außenminister Gabi Ashkenazi führte auch ein Telefongespräch mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow und sagte, dass Russland eine wichtige Rolle bei der Verhinderung des Fortschritts des Iran in Richtung nuklearer Fähigkeiten sowie seiner Bemühungen um eine Verankerung in der Region spielen müsse, schreibt das israelische Portal Hamodia.

Russland selbst sagt, man kämpfe seit 2015 gegen den internationalen Terrorismus in Syrien, vornehmlich gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (ISIS, IS, Daesh). Das russische Militär befindet sich auf Bitten von Syriens Präsidenten Bashar al-Assad legal in Syrien und operiert dort – im Gegensatz zu den USA, Israel und Großbritannien – völlig legal.

Das zionistische Regime zu Israel führt regelmäßig illegale Bombenangriffe auf Syrien durch und verletzt dabei den libanesischen Luftraum. Russland duckt sich diesbezüglich immer wieder weg und hatte sogar im Sommer 2018 iranische Milizen daran gehindert, auf die Golanhöhen zuzumarschieren, die Israel illegal annektiert hat.

Vor wenigen Tagen kritisierte iranische Verteidigungsminister heftig die Vereinigten Staaten und das israelische Regime, weil sie den Terrorismus ausgenutzt hatten, um ihre Pläne durchzusetzen. Brigadegeneral Amir Hatami fügte hinzu, dass die USA und das zionistische Regime jede Gelegenheit nutzen, um den Terrorismus als Instrument zur Projektion von Einfluss und Willen zu nutzen.

Russland und Israel hatten im Herbst 2015 einen Mechanismus installiert, der zufällige Zusammenstöße oder sonstige gefährliche Zwischenfälle zwischen den Streitkräften beider Länder in Syrien verhindern soll. Israel greift allerdings immer wieder – völkerrechtswidrig – iranische und syrische Ziele an. Im September 2018 wurde eine russische Iluschin abgeschossen,.

„Solche Operationen der israelischen Luftwaffe verstoßen gegen die Souveränität Syriens“, sagte Putin in einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu.

„In diesem Fall wurden auch die russisch-israelischen Vereinbarungen über die Vermeidung gefährlicher Vorfälle nicht eingehalten, wodurch ein russisches Flugzeug unter Beschuß der syrischen Luftabwehr genommen wurde“, sagte Putin weiter.

Syrien erhielt daraufhin russische Luftabwehrsysteme vom Typen S-300, Israel musste keine Konsequenzen spüren und führt nach wie vor illegale Luftangriffe auf Syrien durch und versorgt Terroristen mit Waffen und leistet medizinische Hilfe, vor allem dem internationalen Terrornetzwerk Al-Kaida.

Quelle: Times of Israel, Hamodia, Zuerst!, IRIB, Ynetnews

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