Scheinopposition: AfD verlor keine Stimmen wegen Wahlbetrug, sondern wegen Wählerbetrug

Gestern fanden in zwei Bundesländern Landtagswahlen statt, wo neben der Alternative für Deutschland (AfD), als auch die Christlich Demokratische Union (CDU) deutlich an Stimmen verlor, während linke Parteien im Aufwind sind.

Der Stimmverlust der CDU ist wenig verwunderlich, denn die Regierungpartei hat sich durch die restriktive Corona-Politik beim Wahlvolk recht unbeliebt gemacht. Immer mehr Geschäfte müssen Insolvenz anmelden, vor allem das Gastgewerbe leidet unter den Maßnahmen. Staatliche Hilfe kommt oftmals zu spät. Hinzu kommt noch, dass sich CDU-Politiker sich selbst nicht immer an die Regeln halten, die sie den Bürgern auferlegt haben, vom Maskenskandal wollen wir erst gar nicht hier sprechen

Erstaunlicher ist für viele in der Internetgemeinde, dass die AfD Stimmen verlor und nicht zulegen konnte. Dabei schien es für die Partei in den letzten Jahren nur noch aufwärts zu gehen. Dabei konnte die AfD nur selten ihre Wahlversprechen erfüllen und sich vielmehr in den Medien als Oppositionsselbstdarsteller verkaufen. Hinzu kommt, dass immer mehr Zugpferde in der AfD später die Partei freiwillig verlassen, oder die Partei freiwillig verlassen mussten.

Das fing mit Bernd Lucke an und hörte bei Frauke Petry auf, um einfach mal zwei Beispiele aus dem letzten Jahrzehnt zu nennen. Verdiente Landespolitiker wie André Poggenburg und Doris von Sayn-Wittgenstein wurden aus der Partei ausgeschlossen, um mal noch Beispiele zu nennen, wie die AfD mit ihren eigenen Leuten umgeht, die Landtagswahlen gewonnen haben und damit für die Partei staatliche Mittel generierten und sie deutschlandweit als Oppositionspartei populär machten.

An der Spitze der Partei steht unter anderem Alexander Gauland, ein langjähriges CDU-Mitglied, der vor seiner Zeit als AfD-Fraktionsvorsitzender eine beachtliche Karriere vorzuweisen hat und nun ständig in der Zwickmühle steht, wenn die Partei wieder mal Landespolitiker wie Björn Höcke, ein Landtagsabgeordneter aus Thüringen aus der Partei werfen will. Man könnte meinen, der ehemalige Lehrer ist in der falschen Partei gelandet. Ähnlich geht man mit dem Berliner Abgeordneten Gunnar Lindemann um, der wegen seiner Volksdiplomatie im Donbass und Abchasien für viele Mitglieder ein Dorn im Auge ist.

Es würde den Rahmen sprengen, wenn man weitere Beispiele nennen würde, wo Wahlgewinner und Zugpferde die Partei verlassen haben. In den letzten Jahren zeigt sich immer mehr, dass die AfD zwar ein Erfolgsprojekt ist, vor allem für jene, die in Parteien wie CDU, SPD, FDP oder auch Grüne keine Erfolgsaussichten mehr hatten, ein Mandat zu gewinnen. Anders gesagt, es handelt sich überwiegend um Ex-Mitglieder dieser Systemparteien, die zwar Erfahrungen im Politgeschäft hatten, aber keine Perspektiven mehr in den genannten Blockparteien sahen.

Ehemalige Mitglieder der NPD hatten kaum Chancen für einen Eintritt in die AfD. Im Gegenteil: Wenn Medien wie „Der Spiegel“ AfD-Mitgliedern alte Verbindungen zur NPD oder anderen unliebsamen Vereinigungen nachweisen konnte, dann reagierte man oft schnell mit einem Ausschlussverfahren. So flog der brandenburgische AfD-Politiker Andreas Kalbitz, auch ein Wahlgewinner, aus der Partei, weil man ihm Verbindungen zur Heimattreuen Jugend nachweisen konnte.

Die Partei lässt sich demnach von Systemmedien bewusst oder unbewusst gängeln. Man weiß es nicht genau, weil man ja nicht in die Köpfe der Parteispitze hineinschauen kann. Jene Anhänger, die nun nach Wahlbetrug, beispielsweise auf Twitter, schreien, sondern selbst man in sich gehen und sich fragen, ob die AfD nicht selbst eine Mogelpackung ist.

Die Nationaldemokratische Partei Deutschland (NPD), die zwar vom Verfassungsschutz seit etlichen Jahren beobachtet wird und teils auch von V-Leuten unterwandert ist, die versuchen, die Partei innerlich zu zersetzen, konnten die Systemparteien bereits zum zweiten Mal nicht vor dem Bundesverfassungsgericht verbieten lassen.

Video der NPD-Saar vor der Landstagwahl im Saarland: Peter Richter und Frank Franz machten vor den Medien die Unterschiede zur AfD deutlich.

Inzwischen verliert die NPD immer mehr gestandene Mitglieder. Gleichwohl ist das obere Video sehenswert, weil die beiden NPD-Spitzen Richter und Franz bereits 2017 schlagkräftige Argumente liefern konnten, warum die AfD eine Mogelpackung ist und sich ständig von sich selbst distanziert.

Am Ende gelang es der AfD dennoch knapp in den Saarländischen Landtaq einzuziehen, während die NPD in den letzten zehn Jahren aus sämtlichen Landesparlamenten flog, weil viele Stammwähler auf die Versprechungen der AfD gesetzt haben.

Dabei entpuppt sich die AfD tatsächlich, wie auch Teile der Kontrollierten Opposition (Querdenken, Pegida, Q-Bewegung etc. pp) als ein Teil von all jenen, die nicht alle genannt werden, die mit leeren Versprechungen, hohlen Phrasen und subtiler Schuldkultunterstreichung und vieles mehr versuchen, die Gesellschaft zu verwirren, zu spalten und am Ende sich die Hände reiben, weil das Fußvolk für eine kleine Elite dieser Kontrollierten Opposition auf die Straße geht, großzügig spendet und am Ende aufgrund des politischen Meinungskampfes seine Arbeitsstelle verliert.

Den AfD-Politikern, den Führern der Straßenopposition und deren mediale Sprachrohre ist das egal. Den sie feiern ihr eigenes Scheitern als Erfolg, weil sie sich durch Schenkungen und Spenden haben bereichern lassen, während sich tatsächlich an der Politik nichts geändert hat.

Man muss Markus Söder (CSU) nicht unbedingt mögen, alleine schon als Hardliner des Hygiene-Regimes ist die Wut auf ihn im Volk sehr groß. Aber er hat, wenngleich auch durch Macht und Vorwissen, die Bürger in Deutschland weniger belogen als alle Querdenker-Aktivisten, ihre Propagandisten zusammen, die heute noch von einer „Revolution der Liebe“ schwadronieren und sich in YouTube-Videos selbst beweihräuchern.

Von Alexander Saar-Demichel

Quellen: Zweites Deutsches Fernsehen, NPD-Saar, offene Internetrecherche.

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