Querdenken in Berlin: Wenn Protestdarsteller gegen Politikdarsteller auf die Straße gehen

Was ist aus Deutschland geworden? Mitten in der Pandemie zeigt sich mal wieder das Volk von seiner peinlichsten Seite. Während man in den letzten Wochen mal wieder rausgekommen ist, von Chebli bis Sauter, wie korrupt die Politik im Land ist, machen sie die Corona-Kritiker für eine Fassadenoppostion zum Affen.

So wird Schuldkult propagiert. Quelle: Twitter.Und durch solche Auftritte wird eine sachliche Kritik an der Impfung torpediert. Verkäufer solcher Masken und T-Shirt ist es egal. Hauptsache die Kasse stimmt.

Vorab: Natürlich ist es klar, dass die Pandemie-Politik in Deutschland keine Meisterleistung ist. Und natürlich wissen wir, dass die Leitmedien uns nicht die Wahrheit erzählen und stattdessen versuchen jeden Kritiker, egal ob es um das Thema Impfen oder Lockdown geht, zu diskreditieren. So funktioniert nun einmal Demokratie.

Und wer erst eine Pandemie ,wie wir sie jetzt mit Covid-19 erleben, braucht, um zu vestehen, dass das deutsche Volk seit etlichen Jahren belogen wird, der ist einfach nur Opportunist und wettert seine Chance zu zu profilieren, oder hat bislang nur wenig von den Vorgängen verstanden, die sich seit etlichen Jahrzehnten in Deutschland abspielen.

Vetternwirtschaft gehört nun einmal in CDU, CSU, SPD und Konsorten zum guten Ton. Und weil dieses Konglomerat aus Politikern und Experten zumindest ahnt, dass ein souveränes Handeln in Deutschland nicht mehr möglich ist, macht sich sich sein Mandat zu nutzen und bereichert sich selbst und Seinesgleichen. Während man sich im Westen noch vor mehr als neun Jahren über die Korruption in der Ukraine beschwerte, wo die Rada-Abgeordneten den Preis ihrer Stimme ans Schwarze Brett bekannt gegeben haben, so läuft das in Deutschland nicht besser, sondern diffuser ab.

Politiker erhalten für Vorträge bei Industrie und Hochfinanz sechsstellige Beträge und der naive Journalist wundert sich wie das möglich ist. Dieser naive Journalist freut sich aber dann, wenn er vor Parteien wie CDU oder SPD für einen drei- bis vierstelligen Betrag reden kann und äußert sich im Gegenzug weniger kritisch über die alteingesessenen Parteien. Schließlich wurde mit der Alternative für Deutschland eine Pseudo-Oppsition gegründet, über die jeder frank und frei lästern darf.

Doch genug von den Politikern, Impfpropagandisten und medial gehypten Koryphäen aus Medizin, Wirtschaft und generell der Wissenschaft. Skandale und Aufreger gibt es während der Pandemie fast im 24-Stunden-Takt. Wer will kann darüber viel in den Leitmedien lesen, sich aufregen, oder einfach in den Supermarkt gehen und sich darüber aufregen, wenn jemand die Maske auszieht, um in der Nase zu popeln.

Maskenverweigerer, so liest man heute auf Twitter unter #b2803 sehr viel. Auch über die Polizei, die jene Kritiker, Aufgewachte und Alternativgläubige durch die Straßen jagd. Neben Impfkritik und Ärger über die Politik, ein Protest halt, der von alten und bislang unbekannten Selbstdarstellern und Spendenaufruf-Predigern gesteuert wird, gibt es vor allem eins: Schuldkult-Propaganda.

Geschichte wiederholt sich, so eine oft verwendete Plattitüde, die immer dann verwendet wird, um auf die Zeit zwischen 1933 bis 1945 hinzuweisen. Unliebsame Politiker werden mit bekannten Nazis verglichen, beispielsweise wird der Außenminister Heiko Maas (SPD) gerne als Adolf Eichmann karikiert. Ein Vergleich, der wohl mehr hinkt als der NS-Propagandaminister Goebbels.

Und mit Schuldkult lässt sich Geld verdienen. Das haben einige Politikaktivisten und Merchandiser erkannt und verkaufen jetzt Davidsterne mit der Aufschrift „Ungeimpft“, die man heute in Berlin sehen kann. Für Antideutsche, Leitmedien und Prediger des Schuldkultes ist so ein Bild immer ein gefundenes Fressen, um ihren Unmut in Funk, Fernsehen und soziale Medien kundzutun. Den Verkäufern solcher Masken, Aufkleber und Plakate juckt das nicht. Hauptsache die Kasse klingelt.

Und für Menschen, die sich ernsthaft geistig mit dem Thema Impfen und seine Gefahren auseinandersetzen, sind solche Auftritte eine Katastrophe. Sie werden, gewollt oder nicht gewollt, in eine Ecke gedrängt, in die sie nicht reinwollen und auch nicht reingehören. Ihre Argumente werden mit solchen Auftritten nicht erst seit heute ad absurdum geführt.

Man kann sich im kontrollierten Oppositionsspektrum gerne umschauen. Ob Künstler, Medienaktivisten, Volksbelehrer und Berufsdemonstranten – alle untermauern sie gerne den Schuldkult und jammern gleichzeitig oftmals, dass Deutschland ein besetztes Land ist, was allerdings vielfach mit Halbwissen und Halbwahrheiten begründet wird.

Aktuell sind die Querdenker im Trend, die Pegida oder Montagsdemonstranten abgelöst haben und jetzt mit Eventfahrzeugen und Partymusik Stimmung gegen die wohl kritikwürdige Pandemie-Politik machen. Aber was hören wir denn für Parolen, die gerne skandiert werden?

Von „Corona gibt es nicht!“ bis „Ungeimpft!“ ist alles dabei. Und die breite Masse schließt sich an. Mit Bier, Zigaretten und weiteren lustigen Dingen im Proviant. Die Demokultur scheint die neue Partykultur zu sein. Und wer trägt von alledem die härtesten Konsequenzen? Natürlich: Derjenige, der vor Sorge, Arbeit und Zeitnot sich nicht um alles kümmern kann, was derzeit im Land passiert.

Er wird in seiner Freiheit eingeschränkt und weiß nicht wie es weitergeht. Wer glaubt, dass Querdenken für den Arbeiter, den Ladenbesitzer oder jeden anderen Erwerbstätigen, dessen Existenz gefährdet ist, zum Massenprotest aufruft, der hat weit gefehlt. Spenden, Aufmerksamkeit und mediale Publicity sind die Grundlage für deren Protestaufrufe.

Und wer glaubt, dass die Nebendarsteller wie Attila Hildmann, der endlich da ist, wo er hingehört, Xavier Naidoo, Michael Wendler oder Nena sich um die Sorgen der Bürger scheren, der glaub auch noch an den Osterhasen. Hier geht es einfach um Publicity und PR. Oder wer kann beispielsweise den veganen Koch wirklich, bevor er sich zum Widerständler inszenierte? Wohl die wenigsten bis niemand.

Wendler, Nena und Naidoo dürfte man dank Massenmedien und Dauerberieselung schonmal gehört haben. Aber was ist mit dem Rest vom Erdbeerfest? Da wirds wohl eng, oder nicht? Muss man alle kennen? Wohl kaum?

Und nein! Hier sollen keine Impfkritiker diskreditiert werden. Keine Leute, die sich über die abenteuerliche Pandemie-Politik der Herrschenden und Teilenden aufregen. Dieser Kommentar soll letztlich darlegen, warum man sich über nichts mehr wundern braucht. Oder wie der Berliner sagt: „Ick wunder mir über jarnischt mehr!“

Von Alexander Saar-Demichel

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