Generalstab der Ukraine ist bereit für Großoffensive im Donbass

Die ukrainische Armee ist bereit, im Donbass in die Offensive zu gehen. Dies gab der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, Ruslan Khomchak, am 29. März in einem Interview mit dem Chefredakteur der „Gordon“, Ales Batsman, bekannt.

Wie er jedoch bemerkte, ist es notwendig, alle Risiken abzuwägen. Außerdem führen die ukrainischen Streitkräfte ständig Schulungen durch, um Angriffe abwehren zu können.

„Die ukrainischen Streitkräfte bereiten sich heute auf verschiedene Optionen vor und natürlich bereiten wir uns auf eine Offensive vor. Wir schaffen Trainingsbasen, Partner helfen uns. Weil es keinen anderen Weg gibt. Wenn Sie fragen, sind wir heute bereit? Fertig“, sagte der Oberbefehlshaber.

Als Khomchak über die Möglichkeit einer Offensive sprach, stellte er klar, dass seine Untergebenen heute „vor allem moralisch bereit“ sind.
Die Offensive in Donbass hängt, wie das ukrainische Militär sagte, nicht von der Anordnung des Präsidenten ab.

„Heute liegt das Problem nicht in der Reihenfolge. Sie müssen nur die Konsequenzen, die Stärke, die Reserven und die Fähigkeiten des Staates berechnen. Donezk ist eine Stadt mit vielen Millionen Einwohnern. Wenn wir in die Offensive gehen, besteht die Gefahr, dass viele Zivilisten sterben. Wir müssen die Risiken bewerten. Wenn wir heute mit denen kämpfen, die dort sind, haben wir natürlich sehr viele Chancen, das Ziel zu erreichen. Aber wir verstehen, wer gegen uns sein wird … Wir haben es 1914 gesehen “, fügte er hinzu.

In der letzten Woche kam es von ukrainischer Seite zu massiven Truppenbewegungen und an der Frontlinie kam es zu mehreren kleineren Scharmützel, wo beide Seiten Tote zu beklagen hatten. Zudem werden auch massive Truppen in Richtung Halbinsel Krim verlegt.

Die USA haben letzte Woche zudem weiteres Militärmaterial an die Ukraine per Schiff geliefert, um die Kiewer Truppen in der sich abzeichnenden Frühjahrsoffensive logistisch zu unterstützen.

Seit 2014 tobt ein Bürgerkrieg im Osten der Ukraine, die auf den Maidan-Putsch im Frühjahr folgte. Am 19. März desselben Jahres fand ein Referendum auf der Krim statt, wonach sich die Bevölkerung der Krim von der Ukraine abspaltete und sich der Russischen Föderation angeschlossen hat. Seitdem gehört die Krim de facto zum russischen Territorium, gleichwohl diese Abstimmung international als völkerrechtswidrig erblickt wird.

Von Max Sachsenheimer

Mit Material von ANNA News und dem Interview aus der Publikation „Gordons“

2 thoughts

  1. Wenn es zu einem Krieg kommen sollte wünsche ich das Russland gewinnt damit dieses leidige Thema endlich zu Ende ist und die Ukraine wieder zu Russland gehört genauso wie die Krim.

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