Massive Truppenverlegungen gen Donbass: Kräftemessen oder Vorbereitung auf massive Kämpfe?

Immer deutlicher spielen Russland, die Ukraine und die NATO mit den Muskeln und verlegen massiv Militärgerät an die Grenze zur Krim, zum Donbass und auch Belarus verlagert als Verbündeter Russland sein Militär an die Grenze zur Ukraine.

Indes nehmen die Kämpfe um die abtrünnigen Volksrepubliken Donezk und Lugansk wieder an Fahrt auf. Seit den frühen Morgenstunden kommt es zu Kämpfen zwischen den Kiewer Kräften und den Volksmilizen.

Die ukrainische Armee nahm Stellungen der Seperatisten mit 120mm Mörserangriffen mit BMP-1 Schützenpanzer unter Beschuss. Desweiteren wurden einzelne Feuergefechte wahrgenommen.

Ziel war möglicherweise der Flughafen Donezk, aus dieser Richtung stieg Rauch auf. Der Flughafen ist schon seit Jahren stark umkämpft. Währenddessen ruft die Volksrepublik Donezk zur allgemeinen Mobilmachung auf. Alle Männer im wehrfähigen Alter sollen bis Mitte Juni einberufen werden.

Es zeichnet sich wohl ein länger andauernder Konflikt um die Donbass-Region ab, der in den letzten Wochen und Monaten wieder angelaufen ist. Verstärkt kommt es zu Scharmützeln und Kämpfen an der Trennlinie.

Wie bereits in den letzten Tagen berichtet wurde, verlegt auch Russland verstärkt Militär an die Westgrenze. Auch in Belarus sind Truppenbewegung rund um das Dorf Motal, nahe der ukrainischen Grenze, zu verzeichnen.

Belarus gilt als engster Verbündeter Russlands in Europa. Und ist die einzig verbleibende Puffer-Region zwischen Westbündnis NATO und Russland.

Gestern wurden auch russische Luftlandetruppen (WDW) auf den Weg in Richtung der Krim-Halbinsel gesichtet. Schon seit Tagen gibt es massive Militärtransporte seitens Russland, aber auch der Ukraine an die Grenzen.

Die USA führen mit Poseidon-2-Flugzeugen Aufklärungsflüge an der Halbinsel Krim durch, um die Truppenbewegungen zu beobachten.

In den letzten Tagen wurde das Runet, also das russische Internet, mit einer Vielzahl von Videos gefüllt, die den Transfer von militärischer Ausrüstung in den südlichen Militärbezirk zeigen. Einschließlich des Transports von Militärlastwagen, Artillerieeinrichtungen und gepanzerten Personentransportern entlang der Eisenbahnlinie der Krimbrücke. Zuvor haben wir ähnliche Videos von ukrainischer Seite gesehen. Vor Ort ist der ANNA-News Korrespondent Alexander Kharchenko.

Während die Kämpfe um den Donbass andauern, verlegt das US-Militär ebenfalls sein Militär unter anderem von der Luftwaffenbasis Ramstein (Rheinland-Pfalz) aus in die Ukraine. Zudem wurden US-Transportschiffe letzte Wochen am Hafen von Odessa gesichtet.

Ein US-Militär-Transportflugzeug Lockheed Martin C-130J (HKY799) ist über der Ukraine gesichtet worden – kommend aus Ramstein.

Zu erwähnen ist auch, dass im Rahmen der NATO-Übung Defender 2020, die sich auch in der Ukraine abspielt, auch Kriegsschiffe im Baltikum gesichtet wurden.

Auch der Ton zwischen Kiew und Moskau hat sich verschärft. Während Kiew die Messer wetzt, warnte Russlands Außenminister Sergej Lawrow vor einer kompletten Zerstörung der Ukraine, falls die Lage dort weiter eskalieren sollte.

Christian Saarländer

Mit Material von ANNA News und Militärnachrichten aus verschiedenen Telegram-Kanälen.

One thought

  1. hoffentlich schlägt Russland endlich zu und bereitet diesem Spuk ein Ende. Russland sollte nicht zu viel auf die Befindlichkeiten der USA und seiner Vasallen setzen, die machen es auch nicht. Die Amis sind doch so frech und halten Militärmanöver auf urrussischem Boden ab. Nichts anderes ist die Ukraine: urrussisch.

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