Kiew wetzt die Messer und NATO warnt Russland vor Eskalation

Kiew verlegt verstärkt Truppen an die Trennlinie zum Donbass und die NATO führt ihr Defender2021-Manöver durch. Nun warnt der britische Premier und Transatlantiker, Boris Johnson, den russischen Präsident, Wladimir Wladimirowitsch Putin, vor einer Eskalation. Ist das britische Ironie?

Kiew verlegt verstärkt Truppen an die Trennlinie zum Donbass und die NATO führt ihr Defender2021-Manöver durch. Nun warnt der britische Premier und Transatlantiker, Boris Johnson, den russischen Präsident, Wladimir Wladimirowitsch Putin, vor einer Eskalation. Ist das britische Ironie?

Seit Wochen entsendet Kiew Truppen an die Grenze zu den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Die USA schicken verstärkt Militärmaterial an den Partner Ukraine, um ihn weiter gegen Russland aufzuhetzen.

Die Nato wird weiterhin die Souveränität und territoriale Unversehrtheit der Ukraine unterstützen. Wir bleiben wachsam und beobachten die Lage weiterhin sehr genau“, sagte ein Nato-Sprecher dem Springer-Medium „Welt“.

Die destabilisierenden Maßnahmen Russlands würden alle Bemühungen unterlaufen, die Spannungen im Rahmen des von der OSZE vermittelten Waffenstillstands-Abkommens von Mitte 2020 zu deeskalierenm schreibt das Springer-Blatt „Bild“ am heutigen Diensttag.

Richtig ist, dass Russland Truppen an die Westgrenze verlegt. Allerdings haben die Aggressionen der Ukraine seit Februar an Fahrt aufgenommen und die Kämpfe an der Trennlinie zu den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk haben sich verschärft.

Bei einem feigen Drohnenmord seitens Kiew wurde unter anderem ein Kind getötet und eine Seniorin schwer verletzt. Mehr als 14.000 Menschen – vor allem Zivilisten – wurden seit dem Bürgerkrieg getötet. Dieses Foto der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zeigt die Lage an der Trennlinie zum den Volksrepubliken, die sich im Zuge des Maidan-Putsches gebildet haben.

Die Volksrepubliken haben zur Mobilmachung aufgerufen und bei Gefechten in den letzten Tagen kamen auch ukrainische Soldaten ums Leben.

Wie der ukrainische Präsident Wolodymir Selenskij mitteilte, sprach Boris Johnson ihm gegenüber seine Besorgnis aus. Diese Woche trifft sich Selenskij mit der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Der Brite Johnson ist nicht mit von der Partie. Auch nicht der frischgebackene Präsident der Vereinigten Staaten Joe Biden, seit dessen Amtszeit die Kämpfe in der Ukraine verschärft wurden.

Nicht nur Russland verlegt Truppen an die Grenze, sondern auch der Partner Belarus, in dessen Hauptstadt Minsk im Februar 2015 die Vereinbarung zum Waffenstillstand zwischen den verfeindeten Seiten vereinbart wurden, gegen die Kiew ständig verstößt.

Von Christian Saarländer

Quellen: Bild, NATO, OSZE

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