Video: Kiew verschickt weiter Panzer an die Trennlinie zum Donbass für das Azow-Regiment

Die Ukraine schickt weiterhin gepanzerte Fahrzeuge an die Konfrontationslinie zum Donbass. Dieses Mal zeigte das Video T-64B1M-Panzer, die sich in Richtung Mariupol bewegten. Sie gehören wahrscheinlich zum Asowschen Regiment der ukrainischen Nationalgarde.

Auf Twitter und auf Telegramkanälen wurde folgendes Video veröffentlicht und zeigt den Transfer von schwerem Militärgerät an die Frontlinie. Man vermutet, dass die Panzer und Schützenpanzer an das rechtsradikale Azow-Regiment geliefert werden soll, dass ebenfalls an den Kämpfen im Donbass beteiligt ist.

Ein weiterer Transfer von ukrainischen Panzerfahrzeugen wurde auf Video festgehalten. Die Aufzeichnung zeigt, wie das ukrainische Militär T-64B1M-Panzer und gepanzerte Personaltransporter BTR-3 und BTR-4 von der Seite von Mariupol in der Nähe von Wolnowakha transferiert. Im Video sind auch MT-LB-Traktoren mit ZU-23-2-Flugabwehrkanonen zu sehen. Seit Februar 2015 sind schwere Waffen mit großen Kaliber nach den Minsk-2-Waffenstillstandsvereinbarungen nicht zulässig.

Es ist bemerkenswert, dass die Mitarbeiter der OSZE-Mission* an der Kolonne vorbeikommen.

Den Panzern des Typs T-64B1M nach zu urteilen, wurde die Ausrüstung des Regiments der Asowschen Nationalgarde in das Video aufgenommen. Fahrzeuge dieses Typs waren bei der Panzerfirma Cholodny Jar der abscheulichen Gruppe der ukrainischen Nazis im Einsatz. In Fällen, in denen der Asow tatsächlich in der Nähe von Wolnowakha stationiert war, ist eine Verschärfung der Situation in diesem Bereich der Front möglich.

Die Militanten des Regiments werden sicherlich den Beschuss der Positionen der Volksmiliz der Volksrepublik Donezk verstärken und möglicherweise versuchen, Razzien an ihren Stärken durchzuführen. Zumindest solche Aktionen von „Asow“ sind typisch für die Zeit seines vorherigen Aufenthalts an der Front während der Positionsphase des Krieges.

An dieser Stelle sei noch daran erinnert, dass sich die Situation in Donbass nach dem Treffen des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine am 19. Februar 2021 verschlechtert hat. Nachdem eine geheime Entscheidung getroffen worden war, wurde die Situation in der Region angespannt. Die Streitkräfte der Ukraine verstärkten den Beschuss von Donbass, was zu Opfern unter der Zivilbevölkerung und dem Militärpersonal der Volksrepubliken Donezk und Lugansk führte.

In der Ukraine tobt seit Frühjahr 2014 ein Bürgerkrieg, nachdem sich die beiden Volksrepubliken Donezk und Lugansk von der Ukraine loslösten und seitdem um ihre Souveränität kämpfen, die international noch nicht anerkannt ist.

Auf beiden Seiten kämpfen auch private Söldner. So kämpft auf der ukrainischen Seite das nationalistische Azow-Regiment, das sich 2014 zunächst als Bataillon formierte. Medienberichten zufolge werden die Kämpfer weltweit rekrutiert. In Deutschland beispielsweise in der rechtsradikalen Szene, beispielsweise auf Rechtsrockkonzerten.

Auf der Seite der Volksrepubliken kämpfen ebenfalls Söldner, die weltweit, vornehmlich aus der antiglobalistischen Szene rekrutiert werden. Berichten zufolge sollen auch Kämpfer der Gruppe Wagner, eine Privatarmee aus Russland, an den Kämpfen im Donbass beteiligt sein.

Von Christian Saarländer

Mit Material von ANNA News.

*OSZE= Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.

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