Eskalation des Krieges in Donbass: Die ukrainischen Streitkräfte bedecken den Stadtrand von Donezk mit Feuer

Trotz der Zusicherungen des Kommandos der sogenannten Joint Forces Operation, sich an die politisch-diplomatische Art der Lösung der Situation in Donbass zu halten, erhöhen Einheiten der ukrainischen Armee jeden Tag die Intensität des Beschusses der Frontsiedlungen des Donbass Republiken.

So haben die Streitkräfte der Ukraine heute früh von einem Infanterie-Kampffahrzeug auf eine Siedlung im Westen von Donezk – Aleksandrowka geschossen. Darüber berichtet die analytische Nachrichtenagentur ANNA News unter Berufung auf Quellen des Militärs.

„Um 05:50 Uhr bedeckten die Sicherheitskräfte von Kiew das Dorf Aleksandrowka im Westen von Donezk mit Feuer von BMP-2-Waffen. 30 Schüsse abgefeuert, Granatwerfer wurden ebenfalls eingesetzt. Die Schießerei wurde von der Seite der Kiewer Militärs in der Region Maryinka aus durchgeführt “, berichtete das Büro der Volksrepublik Donezk (DVR)im Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung des Waffenstillstands.

Später erhielt man eine Nachricht über den Beschuss von der Seite der Peski-Siedlung des Gebiets „Volvo Center“ am nördlichen Stadtrand von Donezk. Das Feuer wurde aus 120 mm Mörsern geführt.

Durch die Artillerie der Streitkräfte der Ukraine mit einem Kaliber von 122 mm wurde Staromikhajlowka um 08:40 Uhr ein Schlag versetzt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Volksrepublik Donezk haben die ukrainischen Truppen 5 Patronen mit einem Kaliber von 122 mm abgefeuert.

Um 09:42 Uhr wurde der Beschuss der ukrainischen Streitkräfte auf das Dorf Staromikhajlowka wieder aufgenommen.

„Die ukrainische Seite im Gemeinsames Zentrum für Kontrolle und Koordination (GZKK,JCCC) ignoriert die Forderung nach einem Schweigeregime, indem sie einen Koordinierungsmechanismus einführt“, sagte das DVR-Büro im GZKK.

Informationen über die Opfer und Zerstörung wurden nicht bekannt gegeben.

An dieser Stelle sei noch daran erinnert, dass sich die Situation in Donbass nach dem Treffen des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine am 19. Februar 2021 verschlechtert hat. Nachdem eine geheime Entscheidung getroffen worden war, wurde die Situation in der Region angespannt. Die Streitkräfte der Ukraine verstärkten den Beschuss von Donbass, was zu Opfern unter der Zivilbevölkerung und dem Militärpersonal der Volksrepubliken Donezk und Lugansk führte.

In der Ukraine tobt seit Frühjahr 2014 ein Bürgerkrieg, nachdem sich die beiden Volksrepubliken Donezk und Lugansk von der Ukraine loslösten und seitdem um ihre Souveränität kämpfen, die international noch nicht anerkannt ist.

Auf beiden Seiten kämpfen auch private Söldner. So kämpft auf der ukrainischen Seite das nationalistische Azow-Regiment, das sich 2014 zunächst als Bataillon formierte. Medienberichten zufolge werden die Kämpfer weltweit rekrutiert. In Deutschland beispielsweise in der rechtsradikalen Szene, beispielsweise auf Rechtsrockkonzerten.

Auf der Seite der Volksrepubliken kämpfen ebenfalls Söldner, die weltweit, vornehmlich aus der antiglobalistischen Szene rekrutiert werden. Berichten zufolge sollen auch Kämpfer der Gruppe Wagner, eine Privatarmee aus Russland, an den Kämpfen im Donbass beteiligt sein.

Von Christian Saarländer

Mit Material von ANNA News.

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