„Die Ablehnung von Nord Stream 2 ist nur Selbstmord“ – AfD-Politiker

Der deutsche AfD-Abgeordnete Waldemar Herdt sagte in einem Fernsehinterview, dass Sanktionen gegen das Pipelineprojekt Nord Stream 2-Projekt und Russland nur Dritten zugute kommen würden.

Darüber berichtet die analytische Nachrichtenagentur ANNA News unter Berufung auf Aussagen des Politikers der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD).

„Die Trennung von SWIFT (Gesellschaft für die weltweite Interbanken-Finanztelekommunikation) und das Verbot von Nord Stream 2 sind für niemanden von Vorteil, außer für Dritte, die Chaos, Verwüstung und Hunger anrichten wollen“, sagte der Politiker.

Er erklärte nicht, welches Land oder welche Personengruppe er mit dem Dritten meinte, aber angesichts seiner früheren Aussagen und seiner Loyalität gegenüber Russland ist klar, dass dies die Vereinigten Staaten sind.

Der Parlamentarier betonte auch, dass das Europäische Parlament nicht befugt sei, den Bau der Gaspipeline von Russland nach Deutschland zu stoppen oder vom SWIFT-System zu trennen.

Laut Gerdt muss Deutschland, wenn Nord Stream 2 nicht implementiert wird, Geldbußen in Höhe von 12 Milliarden Euro zahlen und nach einer Möglichkeit suchen, das „Energiedefizit“ zu decken. Es ist erwähnenswert, dass es im September ungefähr 10 Milliarden Euro waren, so dass die Menge in einem beeindruckenden Tempo wächst.

Im Januar dieses Jahres sprach sich dieser deutsche und europäische Politiker der rechten Partei Alternative für Deutschland noch härter aus.

„Die Ablehnung von Nord Stream 2 ist nur Selbstmord“, sagte er in einem Fernsehinterview.

Zuvor hatte Herdt zu den Wahlen in den Vereinigten Staaten und zwei Präsidentschaftskandidaten die Meinung geäußert, dass „sie unabhängig von der Situation in Amerika durch eine große Abneigung gegen konstruktive und materielle Beziehungen zwischen Russland und Deutschland verbunden sind“.

Nord Stream 2 wird unabhängig davon abgeschlossen, wie sich die neue oder die alte Verwaltung verhält „, betonte er dann.

Am Ende sei darauf hingewiesen, dass US-Außenminister Anthony Blinken in den kommenden Tagen eine Tournee durch europäische Länder unternehmen wird, in deren Rahmen er die Aufgabe gestellt hat, Berlin davon zu überzeugen, die Implementierung von Nord Stream 2 aufzugeben.

Es sei schließlich auch darauf hinzuweisen, dass der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder seit dem Ende seiner Amtszeit einer führenden Lobbyisten für den russischen Staatskonzern Gazprom ist. Während der SPD-Politiker – wie auch andere Genossen – sich für das Projekt einsetzen, sind die Transatlantiker aus CDU und Grüne zumeist gegen das Projekt, da sie Fracking-Gas aus den USA wollen.

Korrekturhinweis: In einer frühereren Version stand, dass Herdt EU-Abgeordneter ist, er sitzt aktuellen Informationen (abgeordbetenwatch.de) ist er lediglich im Deutschen Bundestag vertreten. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Herangezogene Quelle: ANNA News

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