Schlag gegen amerikanische Terroristen im Irak: US-Luftwaffenbasis Ain al-Assad mit Raketen beschossen

Ein Raketenangriff hat die Ain al-Assad Airbase getroffen, die US-Truppen in der westirakischen Provinz al-Anbar beherbergt. Dies ist der dritte derartige Vorfall, der die amerikanischen Interessen im arabischen Land in ebenso vielen Tagen ins Visier genommen hat.

Symbolbild. US-Kampfjet vom Typen F-16 im Irak. Quelle: PressTV.

Darüber berichtete der iranische Auslandssender PressTV am gestrigen Dienstag unter Berufung auf Medien und Quellen aus dem Irak. Die irakische Armee sagte in einer Erklärung am Dienstag, dass zwei Raketen an der Basis gelandet seien, der Angriff jedoch keine Verluste verursachte, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Der irakische Fernsehsender al-Ahd berichtete, Raketensirenen seien in der weitläufigen Installation losgegangen.

Spätestens am Montag trafen mindestens sechs Raketen die al-Balad Airbase, in der US-Streitkräfte und Kampfflugzeuge nördlich der irakischen Hauptstadt Bagdad untergebracht sind.

Einen Tag zuvor war ein Luftwaffenstützpunkt, in dem auch die Streitkräfte einer von den USA geführten Koalition am internationalen Flughafen von Bagdad untergebracht waren, unter Raketenbeschuss geraten.

Die dreifachen aufeinanderfolgenden Vorfälle wurden noch von keiner Partei oder Einzelperson behauptet, aber die USA beschuldigen normalerweise irakische Widerstandsgruppen mit solchen Angriffen.

Unter dem Vorwand, gegen Daesh zu kämpfen, watete die Koalition 2014 in den Irak. Es bleibt dort präsent, wenn auch in geringerem Umfang, obwohl Bagdad und seine Verbündeten die Terroristengruppe Takfiri Ende 2017 besiegt haben.

Im Januar letzten Jahres hat das irakische Parlament mit überwältigender Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, das den Abzug aller von den USA geführten Streitkräfte anordnet. Die Gesetzgebung war eine Reaktion auf einen früheren US-Drohnenangriff, bei dem hochrangige iranische und irakische Anti-Terror-Kommandeure, Generalleutnant Qassem Soleimani und Abu Mahdi al-Muhandis, in Bagdad den Märtyrertod erlitten hatten.

Die Angriffe auf amerikanische Ziele haben seit den Attentaten, die die Iraker weitgehend verärgerten, an Zahl und Häufigkeit zugenommen.

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