Krieg im Donbass: Volksmiliz Donezk beklagt einen toten Milizionär

Im Donbass dauern die Kampfhandlungen weiter an und Kiewer Militärs feuerten mit schweren Steil- und Flachfeuerwaffen auf die Territorien der Donezker Volksrepublik.

Symbolbild. Quelle: ANNA News.

Die Streitkräfte der Ukraine feuerten auf die Stellungen der Volksrepublik Donezk (DVR) im Gebiet des Dorfes Krasny Partizan zwischen Donezk und Gorlowka (Horliwka). Zusammen mit Mörsern wurde ein Panzerabwehrlenksystem eingesetzt. Unter den Soldaten der Volksmiliz gibt es Opfer.

Darüber schreibt die analytische Nachrichtenagentur ANNA News unter Berufung auf den Pressedienst der DVR-Volksmiliz. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiterhin Donbass. Gestern sind Soldaten der Volksmiliz der DVR im Bereich des Dorfes Krasny Partizan unter Beschuss geraten. Es liegt zwischen Donezk und Gorlowka. Infolge des Beschusses von 120-mm-Mörsern und ATGMs wurde ein Soldat getötet, zwei weitere verletzt. Der Beschuss wurde von den Positionen der 10. Bergangriffsbrigade der Streitkräfte der Ukraine aus durchgeführt. Donbass-Verteidiger erwiderten das Feuer.

Es sei an dieser Stelle daran zu erinnern dass sich die Situation in Donbass nach dem Treffen des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine am 19. Februar 2021 verschlechtert hat. Nachdem eine geheime Entscheidung getroffen worden war, wurde die Situation in der Region angespannt. Die Streitkräfte der Ukraine verstärkten den Beschuss von Donbass, was zu Opfern unter der Zivilbevölkerung und dem Militärpersonal der Volksrepubliken Donezk und Luhansk führte.

Seit 2014 tobt zwischen Kiew und den abtrünnigen Volksrepubliken Donezk und Lugansk ein Bürgerkrieg. Die beiden Donbass-Republiken haben sich im Zuge des Staatsstreiches von Kiew (Maidan-Putsch) via Referendum von der Ukraine losgelöst. Nachdem Anfangs ein heißer Krieg tobte, ging der Konflikt nach den Minsker Gesprächen in einen Stellungskrieg über. Seit Frühjahr 2021 ist der Krieg wieder in eine heiße Phase gerückt. Nach UN-Angaben sind seit der Kriegshandlungen mehr als 14.000 Menschen – überwiegend Zivilisten – ums Leben gekommen.

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