WikiLeaks hebt US-Botschafterkabel zum Nahostkonflikt aus den Jahren 2008 und 2009 hervor

Im Zuge des wieder aufflamemenden Gaza-Krieges hat sich WikiLeaks auf Twitter wieder zu Wort gemeldet und veröffentlicht US-Botschaftler -Kabel aus den Jahren 2008 und 2009, die unter anderem die Kriegspolitik der Israelischen Sicherheitskräfte beschreiben.

Die Dokumente die WikiLeaks getwittert hat, stammen aus der Serie „Öffentliche Bibliothek der US Diplomatie“ (US Public Library of US Diplomcay). Dabei handelt es sich um Depeschen, die aus diplomatischen Vertretungen an Washington übermittelt wurden. Man nennt diese auch Kabel (engl. Cable), weil die diplomatischen Depeschen früher via Tiefseekabel transferiert wurden.

Das erste WikiLeaks-Kabel enthüllt Israels geheime „Dahiya-Doktrin“ – gezieltes Anvisieren von Zivilisten mit übermäßiger Gewalt. Diese Doktrin stammt von General Gadi Eizenkot, der von Anfang 2015 bis Anfang 2019 Generalstabschef der Israelischen Streitkräfte war. Die unten veröffentlichte Depesche ist auf den 15, Oktober 2008 datiert und stammt aus der US-Botschaft zu Tel-Aviv. Die vollständige Depesche kann man auf WikiLeaks lesen. Das Dokument wurde als „geheim“ eingestuft.

Übersetzung der markierten Stellen: Eisenkot bezeichnete jede israelische Antwort als wieder aufgenommen
widersprechen der „Dahiya-Doktrin“ in Bezug auf die Nivellierten
Dahiya-Viertel in Beirut während des Zweiten Libanonkrieges in
Er sagte, Israel werde unverhältnismäßige Gewalt anwenden
jedes Dorf, das auf Israel schießt, „großen Schaden anrichtet und
Zerstörung. „Eisenkot machte sehr deutlich: Dies ist keine
Empfehlung, aber ein bereits genehmigter Plan – aus dem
Israelische Perspektive, das sind „keine zivilen Dörfer, sie
sind Militärstützpunkte. „Eisenkot wiederholte sich in dieser Aussage
frühere private Erklärungen des Generalstabschefs der IDF
Gabi Ashkenazi, die den nächsten Kampf im Südlibanon sagte
würde für beide Seiten viel höhere Kosten verursachen – und das
Die IDF würde sich nicht zurückhalten.
(SBU) Eisenkot erklärte, Damaskus verstehe was voll und ganz
Die Israelis haben es in Dahiya getan, und die Israelis haben das
Fähigkeit, Syrien dasselbe anzutun. Er schlug das vor
Möglichkeit der Schädigung der Bevölkerung war die Hisbollah
Führer Nasrallahs Hauptbeschränkung und der Grund für die
ruhig in den letzten zwei Jahren. Eisenkot kritisierte die Medien
Berichterstattung über Nasrallah, mit der Begründung, es legitimiere und gleicht aus
Nasrallah als Gegner.

Eine weitere Depesche, die WikiLeaks aus der Öffentlichen Bibliothek hervorgehoben hat, ist auf den 15. Juli 2019 datiert und wurde als „vetraulich“ eingestuft. Es stammt ebenfalls aus der israelischen Hauptstadt Tel Aviv und die US-Diplomaten schreiben unter Berufung auf ehemalige Soldaten der Israelischen Streitkräfte, dass während der Gaza-Invasion „menschliche Schutzschilde“ genutzt wurden.

Die Vorwürfe des kriminellen Verhaltens von verschiedenen
Organisationen wie Human Rights Watch und die
Das Internationale Rote Kreuz ist seit dem
Abschluss von „Cast Lead“ im Januar 2009. Individuell
Palästinenser sagten auch zu IDF-Missbräuchen wie Plünderungen aus,
Schläge, Vandalismus des Eigentums und die Nutzung der lokalen
Bevölkerung als menschliche Schutzschilde. Aber bei weitem das Stärkste
Nachhall in Israel war der von den Israelis geschaffene
Organisation „Breaking the Silence“, die gesammelt
Zeugnis von 26 namenlosen IDF-Soldaten. Alle Soldaten
war an der Operation Cast Lead im Gazastreifen beteiligt gewesen,
und bezeugte Fälle, in denen Gazaner als Menschen-Schilde benutzt wurden
, Brandphosphorschalen wurden beschossen
Zivilbevölkerung und andere Beispiele für übermäßige
Feuerkraft, die unnötige Todesfälle und Zerstörungen verursachte

Auch im WikiLeaks-Archiv zu finden, ist die Aussage von IDF Generalmajor Gadi Eisenkot: „Israel wird unverhältnismäßige Gewalt gegen jedes Dorf anwenden, das auf Israel schießt. Diese ist dasgleiche Dokumet, was bereis oben geteilt ist, lediglich wurde ein anderer Inhalt markiert.

Eisenkot bezeichnete jede israelische Antwort als wieder aufgenommen
widersprechen der „Dahiya-Doktrin“ in Bezug auf die Nivellierten
Dahiya-Viertel in Beirut während des Zweiten Libanonkrieges in
Er sagte, Israel werde unverhältnismäßige Gewalt anwenden
jedes Dorf, das auf Israel schießt, „großen Schaden anrichtet und
Zerstörung. „Eisenkot machte sehr deutlich: Dies ist keine
Empfehlung, aber ein bereits genehmigter Plan – aus dem
Israelische Perspektive, das sind „keine zivilen Dörfer, sie
sind Militärstützpunkte. „Eisenkot wiederholte sich in dieser Aussage
frühere private Erklärungen des Generalstabschefs der IDF
Gabi Ashkenazi, die den nächsten Kampf im Südlibanon sagte
würde für beide Seiten viel höhere Kosten verursachen – und das
Die IDF würde sich nicht zurückhalten.
(SBU) Eisenkot erklärte, Damaskus verstehe was voll und ganz
Die Israelis haben es in Dahiya getan, und die Israelis haben das
Fähigkeit, Syrien dasselbe anzutun. Er schlug das vor
Möglichkeit der Schädigung der Bevölkerung war die Hisbollah
Führer Nasrallahs Hauptbeschränkung und der Grund für die
ruhig in den letzten zwei Jahren. Eisenkot kritisierte die Medien
Berichterstattung über Nasrallah, mit der Begründung, es legitimiere und gleicht aus
Nasrallah als Gegner.

Die Dokumente beziehen sich natürlich nicht auf das aktuelle Geschehen im Nahost-Konflikt, sind gleichwohl aber Zeitzeugen dafür, dass das heutige Narrativ, das gegen die Palästenser, der Hamas, vor 13 Jahren genau die Methoden waren, die Israel teils im Krieg angewendet hat.

Seit dieser Woche liest man mal wieder in pro-israelischen Mainstream-Medien, dass die Hamas Terror verbreiten, indem sie wahllos Raketen auf Tel Avid und andere israelische Städte schießen und die Bombenangriffe der israelischen Luftwaffe nur Selbstverteidigung sind. Sterben Kinder auf beiden Seiten, dann ist das natürlich schrecklich. Im westlichen Narrativ wird aber dann gerne geschrieben, dass die Palästinenser ihre Kinder als „menschliche Schutzschilde“ mißbrauchen – und das nicht erst seit 2021, sondern in den letzten Jahrzehnten immer wieder dann, wenn Palästinenser den Tod ihrer Kinder beklagen.

WikiLeaks hat Millionen von Dokumenten auf ihren Servern veröffentlich, die einen Einblick in die US-Außenpolitik geben. Diese allesamt zu lesen, dürfte unzählige Jahre dauern. Amerikanische Hacker haben diese Dokumente vor Jahren den Journalisten von WikiLeaks zugespielt und diesen als Recherchequelle zur Zeitgeschichte.

WikiLeaks twittert von Zeit zu Zeit diese Dokumente, um somit einen Teil zur Aufklärung zu bieten und Autoren die Möglichkeit zu geben, sich jenseits der Presseberichterstattung zu informieren und sich seine eigene Meinung zum Nahost-Konflikt zu bilden. Im Übrigen sind die Aussagen des Generalmajors Eisenkot keine Aussagen aus dem Hinterzimmer, sondern er machte diese Aussagen in der Presse.

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