Baku: Sechs Saboteure aus Armenien festgegenommen

Eine Aufklärungs- und Sabotagegruppe der armenischen Streitkräfte führte eine Minenlegung durch, teilte das aserbaidschanische Verteidigungsministerium mit.

Soldat aus Aserbaidschan. Symbolbild. Quelle: TASS.

Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium gab am Donnerstag bekannt, dass eine Aufklärungs- und Sabotagegruppe der armenischen Streitkräfte versucht hatte, in das Gebiet Aserbaidschans einzudringen. Sechs armenische Militärs wurden gefangen genommen.

„Am 27. Mai gegen 03:00 Uhr (Moskauer Zeit) versuchte eine Aufklärungs- und Sabotagegruppe der armenischen Streitkräfte, in das Gebiet Aserbaidschans in Richtung des besiedelten Gebiets Yukhari Ayrim im Bezirk Kalbajar am armenisch-aserbaidschanischen Gebiet einzudringen Der Feind führte eine Minenlegungsoperation entlang der Versorgungsstraße durch, die zu den Positionen der aserbaidschanischen Armee an der Grenze führte. Infolge sofortiger Maßnahmen wurden sechs Militärs der gegenüberliegenden Seite umzingelt und gefangen genommen „, heißt es in dem Bericht.

Darüber berichtet unter anderem die russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf das Verteidigungsministerium Aserbaidschans. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurde am Donnerstagmorgen in der Nähe der Grenze eine Konzentration mehrerer armenischer Militärausrüstungen, einschließlich Panzer, beobachtet. „Infolge der ergriffenen Maßnahmen wurde ihre Bewegung vereitelt. Derzeit kontrollieren unsere Einheiten die Situation in diesem Bereich“, betonte das Ministerium.

Am 12. Mai teilte das armenische Verteidigungsministerium mit, die aserbaidschanischen Streitkräfte hätten versucht, „bestimmte Arbeiten“ in einem der Grenzbezirke der Provinz Syunik durchzuführen, um „die Grenze anzupassen“. Später am Abend dieses Tages sagte der amtierende armenische Premierminister Nikol Pashinyan, die aserbaidschanischen Streitkräfte hätten die armenische Staatsgrenze überschritten und seien 3,5 Kilometer tief in ihr Hoheitsgebiet vorgedrungen. Später teilte Eriwan mit, er habe sich wegen der Lage an der armenisch-aserbaidschanischen Grenze an die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (CSTO) gewandt und um Konsultationen zu diesem Thema gebeten.

Nachdem in den letzten Monaten sich der Konflikt um die Region Bergkarabach (Republik Arzach), eine Enklave in Aserbaidschan, zuspitzte, nehmen in den letzten Tagen und Wochen die Feindseligkeiten zwischen Jerewan (Eriwan) und Baku deutlich zu. Gestern wurde unter anderem ein Soldat der armenischen Streitkräfte durch aserbaidschanische Sicherheitskräfte getötet.

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