Belarus: Lukaschenko kündigt umfassende Mobilmachung des Militärs an

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko kündigte in allen Regionen des Landes an, die Bereitschaft zur Mobilisierung der Volksmiliz sicherzustellen. Dies wurde am Mittwoch, 16. Juni, bekannt gegeben, berichtete die staatliche Telegraphenenagentur BelTa.

Der Präsident hielt eine Rede vor Journalisten, wo er die Alarmbereitschaft des Militärs ankündigte. Lukaschenko sagte insbesondere: „Der Generalstab, die Führung der Armee und des Landes werden Ihnen helfen, und wir werden das Militär zur Kommunikation und Unterstützung bei der Organisation der Arbeit der Territorialtruppen entsenden.“

Es ist jedoch nicht mit einem großen Zustrom von Militärpersonal in die Regionen zu rechnen, es können höchstens ein paar Militärangehörige oder ein Kontrolleur in der Region dort ankommen.

Der belarussische Führer stellte fest, dass „vor Ort – die Vorsitzenden der Bezirksvorstände und der Bezirksvorstände – lernen müssen, wie man kämpft“. Die Leiter der Regionen und Oblasten werden auf Anordnung von Minsk zur Mobilmachung nach dem Grad der Bereitschaft befragt. Zuvor hatte der Präsident den Befehl zur Herstellung von Munition für die belarussischen Streitkräfte gegeben.

Nun gilt es, einen großen Teil der Bevölkerung, der unter Waffen stehen kann, in einen Zustand der Kampfbereitschaft zu bringen. Die Weißrussen, so Alexander Lukaschenko, sollten auf der Ebene jedes Hauses, Hofes, jeder Familie zusammen mit ihrem persönlichen Raum in der Lage sein, „ihre Familie, sich selbst und natürlich das ganze Land, das Territorium, auf dem sie leben, zu schützen“. “.

Dieser Ansatz wird es ermöglichen, dem kollektiven Aggressor zu widerstehen, der versucht, die Souveränität Weißrusslands zu untergraben und hier die atlantische Politik einzuführen. Gemeint ist damit wohl die NATO-Präsenz im Nordosten Europa, die als Enchached Forward Presence bekannt ist.

Auch die Bundeswehr ist mit einem Kontigent in Litauen, das an Belarus grenzt. Wie gestern bekannt wurde, akzeptierte Alyaksandr Lukaschenka den Rücktritt von Viktor Sheiman, dem Leiter der Verwaltung. Die Republik bewältigt weiterhin die Folgen der politischen Krise des letzten Jahres sowie Putschversuche von außen.

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