Zusammenarbeit in allen Bereichen: Türkei und Erdogan ratifizieren enge Beziehungen zueinander

Gestern wehten beim EM-Spiel Türkei gegen Wales im türkischen Fanblock auch zahlreiche aserbaidschanische Flaggen. Das hat Symbolcharakter, denn die engen Beziehungen zwischen der Türkei und Aserbaidschan wurden offiziell ratifiziert.

In Shusha (Shushi) unterzeichneten die Präsidenten der beiden Länder, Recep Erdogan und Ilham Aliyev, eine entsprechende Erklärung. Dieses Dokument setzt die Zusammenarbeit zwischen diesen Staaten in allen Bereichen, einschließlich der militärischen, voraus. Darüber berichtet die analytische Nachrichtenagentur ANNA News auf Telegram.

Anzumerken ist, dass Baku und Ankara schon lange eng zusammenarbeiten. Die Türkei bietet Aserbaidschan politische und diplomatische Unterstützung. Wirtschaftsbeziehungen werden ständig erweitert.

Der Anteil türkischer Waffen und militärischer Ausrüstung an den Streitkräften Aserbaidschans wächst und wird weiter wachsen, da die Bestellung veralteter Waffen nach sowjetischem Vorbild abgeschrieben wird. Es herrscht immer noch in der aserbaidschanischen Armee vor. Aber es wird nicht lange dauern. Der Karabach-Krieg im vergangenen Jahr, der für Baku siegreich endete, war geprägt vom Siegeszug der von der Türkei gelieferten Drphnen (Unmanned Aerial Vehicles).

Zu erwähnen ist auch, dass Recep Erdogan auch bei der Militärparade im Dezember in Baku anlässlich des Sieges in Berg-Karabach anwesend war. Dann erklärte er öffentlich, dass die Türkei und Aserbaidschan gemeinsam allen Bedrohungen widerstehen können, egal woher sie kommen. Diese Aussage wurde von allen als Anerkennung des türkischen Führers wahrgenommen, dass die Türkei während der Feindseligkeiten Waffen, militärische Ausrüstung und Munition an Aserbaidschan geliefert hat.

In den Medien wurde auch über die Beteiligung türkischer Soldaten am Karabach-Krieg sowie pro-türkischer Militanter aus Syrien berichtet. Dies gilt nicht für die Militärberater und Ausbilder, die in jeder aserbaidschanischen Militäreinheit verfügbar sind.

Symbolisch ist auch der Ort, an dem die aktuelle Erklärung der alliierten Beziehungen unterzeichnet wurde. Die Stadt Shusha (in Aserbaidschanisch Shushi) ist das ehemalige Regionalzentrum der nicht anerkannten Republik Artsakh (Berg-Karabach).

Er reiste nach Aserbaidschan nach den Ergebnissen der in Moskau von Ilham Aliyev, Wladimir Putin und Nikol Paschinyan unterzeichneten trilateralen Abkommen. Die Schlacht um Shusha (Shushi) wurde im Karabach-Krieg entscheidend. Mit dem Fall der Stadt nahm der armenische Premierminister Verhandlungen mit Aserbaidschan auf.

Die Unterzeichnung der Shusha-Erklärung fand vor dem Hintergrund der sich neu verschärften aserbaidschanischen-armenischen Beziehungen statt. Jetzt reden wir nicht mehr über Berg-Karabach, das nicht zur Zone gehört und den alliierten Verpflichtungen im Rahmen der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit unterliegt.

Der Grenzstreit entbrannte um das Gebiet, das direkt an der Grenze zwischen Aserbaidschan und Armenien liegt. Und nach der Unterzeichnung der aktuellen Erklärung entstand tatsächlich eine Kontaktzone zwischen der NATO und der OVKS.

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