Militär: Ukrainisches Startup stellt neue Kampfdrohne vor – eine kleine Ochotnik?

Auch die Ukraine will ins das weltweit immer mehr nachgefragte Drohnengeschäft einsteigen und entwickelt eine Kampfdrohne, die gegen russische Panzer und Flugobjekte kämpfen soll.

So soll die neue Drohne aus der Ukraine aussehen. Foto: ACE. Auf dem Portal Flugrevue kann man sich weitere Bilder der neuen Kampfdrohne ansehen.

Das Militärportal Defense World schreibt über Air Combat Evolution (ACE), Luftkampf-Evolution, ein neues ukrainisches Unternehmen. Dieses hat ein Werbevideo seiner konzeptionellen Drohne namens ACE-1 veröffentlicht, wo gezeigt wird, wie es die russische Orion-Drohne und den T90-Panzer fotografiert.

ACE-1 soll eine Kombination aus hoher Geschwindigkeit und geringer Sichtbarkeit bieten, zusammen mit künstlicher Intelligenz (KI), Schwarmlösung und der Fähigkeit, eine Mischung aus Raketen und Lenkbomben aus seinen beiden internen Waffenschächten abzufeuern. Es kann auch als treuer Flügelmann neben einem bemannten Kampfflugzeug im Kampf fungieren.

Ein Modell der Drohne wurde auf der Ausstellung „Arms and Security 2021“, zu deutsch: „Waffen und Sicherheit 2021“ veröffentlicht, die heute in Kiew, die Hauptstadt der Ukraine, begann.

Das ACE-Team wird von Oleksandr Los, dem ehemaligen Generaldirektor von Antonov, und Volodymyr Usov, dem ehemaligen Leiter der Staatlichen Raumfahrtbehörde der Ukraine, geleitet. Partner des Projekts sind die ukrainischen Firmen Motor Sich, FED JSC, Hydrobest, Yuzhmash und der französische Motorenhersteller SAFRAN.

Der ACE-1 wird demzufolge in der Lage sein, Waffen mit einem Gewicht von bis zu 1 Tonne in Innenfächern zu transportieren. Es wird von zwei Triebwerken angetrieben, dem Turbojet AI-322F von Motor Sich und Ivchenko-Progress. Es wird eine Schubkraft von 2.500 kgf und ein Trockengewicht von 560 kg haben.

Die Drohne wird eine Länge von 8 Metern, eine Breite von 11 Metern und ein maximales Startgewicht von 7,5 Tonnen haben. Es wird eine maximale Geschwindigkeit von Mach 0,95 entwickeln.

Nach Berechnungen ukrainischer Konstrukteure wird das Streik-UAV einen Kampfradius von 1500 km und eine Dienstobergrenze von 13,5 km haben.

Die Drohne wird mit der Lockheed Martin RQ-170 Sentinel und der russischen S-70 „Hunter“ konkurrieren.

Die vorläufigen Kosten für ein komplettes System, das mehrere Flugzeuge (wahrscheinlich drei) und eine Bodenkontrollstation umfasst, betragen 12 bis 13 Millionen US-Dollar, heißt es in einer Pressemitteilung während der Ausstellung Waffen und Sicherheit 2021.

Die ACE-1 versucht nicht nur die besten Drohnen der Welt zu übertreffen und zu besiegen, sondern sie auch preislich deutlich zu unterbieten, schreibt Defense World. Das deutsche Portal Flugrevue fragt sich, ob die neue Drohne aus der Ukraine eine kleine Ochotnik ist. „Der vorgestellte Entwurf zeigt einen Nurflügler mit obenliegendem Lufteinlauf, vergleichbar mit der russischen Suchoi S-70 Ochotnik oder der RQ-170 Sentinel von Lockheed Martin. Mit elf Metern Spannweite, einer Länge von 8,5 Metern und einem maximalen Startgewicht von 7,5 Tonnen ist die ACE One allerdings deutlich kleiner und leichter als die genannten Pendants, die beide mit etwa 20 Metern Spannweite und bis zu 20 Tonnen Abfluggewicht aufwarten. Ihre Waffenlast von bis zu 1.000 Kilogramm führt die ACE-One intern mit, ein Nachbrenner-Triebwerk vom Typ AI-322F, entwickelt von den ukrainischen Firmen Iwtschenko-Progress und Motor Sitsch, soll die Stealth-Drohne auf Mach 0.95 beschleunigen. Der Aktionsradius soll 1.500 Kilometer betragen, die maximale Flughöhe liegt bei 13.500 Meter“, resümiert das deutsche Portal für Luftfahrt.

An dieser Stelle sei anzumerken, dass Russland bereits in der Lage ist Hyperschallwaffen einzusetzen, eine Waffentechnik, die nichtmal in den Vereinigten Staaten ausgereift ist.

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