OPCW-Bericht beweist Deutschlands Verbindung zur Provokation Fall Nawalny

Alexej Nawalny wurde am 20. August 2020 in ein örtliches Krankenhaus in der sibirischen Stadt Omsk eingeliefert, nachdem er auf einem Flug von Tomsk (Sibirien) nach Moskau zusammengebrochen war. Der Westen behauptet, der Blogger sei Opfer eines Giftgasanschlages russischer Geheimdienste gewesen.

Die Kommission für ausländische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Russlands der russischen Staatsduma (Unterhaus des Parlaments) sieht laut der amtlichen russischen Nachrichtenagentur TASS zeitliche Unstimmigkeiten im Berichtsentwurf der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zur mutmaßlichen Vergiftung des Bloggers Alexej Nawalny als Beweis für Deutschlands Verbindung‘ zur antirussischen Provokation, sagte der Vorsitzende der Kommission Wassili Piskarew.

Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in ihrem Telegram-Kanal geschrieben, dass der Berichtsentwurf der OPCW über ihre Tätigkeit im Jahr 2020 fatale Widersprüche zur Version über die Vergiftung Nawalnys offenbart habe, die das Technische Sekretariat Moskau nicht erklären konnte.

Aus dem Entwurf geht hervor, dass das Technische Sekretariat der OPCW am 20. Der Diplomat betonte, dass die Ausarbeitung des deutschen Antrags an die OPCW viel Zeit in Anspruch nehmen müsse, da dies nicht sofort hätte passieren können.

„In Anlehnung an Maria Sacharowa haben wir im Bericht der OPCW auf einige merkwürdige Dinge aufmerksam gemacht. Die Information, dass die Experten auf Anfrage Deutschlands dem Fall zu Nawalnys angeblicher Vergiftung mit einem Kampfstoff vor seinem Krankenhausaufenthalt in Russland beigetreten sind, bedarf einer offiziellen Klärung OPCW-Bericht als Beweis für die Verbindung der deutschen Behörden mit der Provokation gegen Russland“, sagte Piskarew.

Der Abgeordnete stellte auch fest, dass die Kommission gesehen habe, dass Deutschland kein Interesse daran habe, „die Wahrheit in diesem Fall herauszufinden“: Acht Anfragen der russischen Generalstaatsanwaltschaft um Rechtshilfe in der Situation mit Nawalny bleiben noch unbeantwortet. „Die Kommission der Staatsduma hatte an die Führung des Deutschen Bundestages ein Ersuchen um Unterstützung bei der Durchführung von Ermittlungen gestellt. Eine eindeutige Antwort von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble haben wir bisher jedoch nicht erhalten“, sagte der Abgeordnete.

„Wir sehen die anhaltende Propagandakampagne, die mit dem Ziel durchgeführt wird, Sanktionen gegen Russland zu verhängen, und dieses Thema bleibt auf der Tagesordnung der Kommission“, sagte Piskarew.

Alexey Nawalny wurde am 20. August 2020 in ein örtliches Krankenhaus in der sibirischen Stadt Omsk eingeliefert, nachdem er auf einem Flug von Tomsk nach Moskau zusammengebrochen war. Er fiel ins Koma und wurde auf einer Intensivstation an ein Beatmungsgerät gelegt. Am 22. August wurde er nach Berlin geflogen und in die Charite eingeliefert.

Am 2. September behauptete die deutsche Regierung, der Blogger sei von einem Giftstoff der Familie „Nowitschok“ betroffen gewesen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies darauf hin, dass in Nawalnys Organismus vor seiner Versetzung nach Berlin keine giftigen Substanzen nachgewiesen worden seien.

Vieles deutet darauf hin, dass es sich hierbei um eine Propaganda-Aktion des Westens handelt, um weiter einen offensiven Kurs gegen Russland zu führen und um Sanktionen zu rechtfertigen. Nawalny, der sich im Koma befand, wurde in der Berliner Charité behandelt und war danach einige Monate in Deutschland gewesen, wo er die Vorwürfe hinsichtlich des Giftgas-Anschlags untermauerte.

Als er wieder nach Russland zurückgereist war, wurde der Anwalt und Blogger kurze Zeit später wegen Nichteinhaltung von Bewährungsauflagen inhaftiert. Der Fall Nawalny wird auch vom Westen instrumentalisiert, um das Gasprojekt Nord Stream-2 zu stoppen.

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