Volksmiliz Lugansk attackiert ukrainische Streitkräfte mit schwerer Artillierie

Die Lugansker Volksmiliz holt zu Gegenschlag aus und attackiert Stellungen der ukrainischen Streitkräfte mit schwerem Steilfeuer. Das Verteidigungsministerium der Ukraine beschwert sich über den Einsatz von Artillerie mit vom Kaliber 122 mm und 152 mm. Zudem beklagt Kiew Verluste in den eigenen Reihen.

Gestern haben wurde von ANNA News berichtet, dass die Volksmiliz Lugansk Stellungen der ukrainischen Streitkräfte niedergehalten hat, von denen aus das Territorium der Republik beschossen wurde.

Einige Details zu den Ergebnissen des Gegenschlags sind heute bekannt geworden. Das Verteidigungsministerium der Ukraine beklagt sich über den Beschuss seiner Stellungen bei Prchepiloska durch Artillerie seiten der Lugansker Volksmiliz . Infolge des Gegenfeuers wurde ein ukrainischer Soldat der 57. motorisierten Infanteriebrigade getötet und sechs weitere wurden verletzt.

Darüber hinaus kündigte das Verteidigungsministerium der Ukraine Vergeltungsschläge gegen seine Positionen in der Volksrepublik Donezk an. Die Donbass-Abwehreinheiten setzten 82-mm- und 120-mm-Mörser sowie 122-mm-Geschütze gegen ihren Feind ein.

An dieser Stelle sei schließlich noch zu erwähnen, dass das ukrainische Militär ständig gegen die Minsker Vereinbarungen verstößt, einschließlich der zusätzlichen Waffenstillstandsmaßnahmen, die am 27. Juli 2020 in Kraft getreten sind.

Sowohl die Soldaten der Volksrepubliken Donezk und Lugansk als auch die Zivilbevölkerung fallen unter den Beschuss der ukrainischen Streitkräfte.

Seit 2014 herrscht ein Bürgerkrieg in der Donbass-Region, wo sich die Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Zuge des Maidan-Staatsstreiches von der Ukraine abgespalten haben und sich zur freien Republiken erklärten, die von Russland unterstützt werden. Übereinstimmend wird dieser Krieg als Stellvertreterkrieg zwischen den Westmächten und Russland verstanden, denn die Ukraine wird von der Nordallianz – vor allem den Vereinigten Staaten und Großbritannien – unterstüzt, während die Donbass-Republiken von Russland unterstützt werden.

Nach Angaben der Vereinten Nationen starben seit dem Krieg mehr als 14.000 Menschen – überwiegend Zivilisten. Nachdem sich nach der heißen Phase im Jahre 2014 der Krieg nach den Minsk-Gesprächen 2015 zu einem Stellungskrieg gewandelt hat, tobt seit Frühjahr 2021 wieder ein beweglicher Konflikt.

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