Volltreffer: Russische Fregatte testet erfolgreich Hyperschallrakete „Zirkon“ auf ein Bodenziel

Auf dem Kampfübungsplatz der Nordflotte im Weißen Meer führte die Fregatte des Projekts 22350 „Admiral Gorshkow“ 2021 den ersten Teststart des Hyperschall-Raketensystems Zirkon durch.

Darüber berichtet die analytische Nachrichtenagentur ANNA News unter Berufung auf Angaben des Verteidigungsministeriums der russischen Föderation.

„In den Gewässern des Weißen Meeres feuerte die Leitfregatte des Projekts 22350 -benannt Admiral der Flotte der Sowjetunion Gorshkov – eine Zirkon-Hyperschall-Rakete auf ein Bodenziel an der Küste der Barentssee“, sagte die Militärabteilung in einer Stellungnahme, die am heutigen Montag veröffentlicht wurde.

Der Start erfolgte im Rahmen der laufenden Flugtests des Hyperschall-Marschflugkörpers Zirkon, über diesen bereits in der Vergangenheit hier mehrfach berichtet wurde. Folgende Stellungsnahme wurde veröffentlicht:

„Laut den Zielkontrolldaten hat die Zirkon-Rakete das Ziel mit einem Volltreffer in einer Entfernung von über 350 Kilometern erfolgreich getroffen. Die Fluggeschwindigkeit betrug etwa Mach 7“, heißt es in der zitierten Meldung weiter.

Beim Teststart wurden die taktischen und technischen Eigenschaften der Hyperschallrakete „Zirkon“ bestätigt.

Das Hyperschall-Raketensystem „Zirkon“ soll das Konzept der globalen nichtnuklearen Abschreckung umsetzen, die Raketen des Komplexes können Geschwindigkeiten von etwa Mach neun erreichen, was etwa zehntausend Kilometer pro Stunde entspricht, und die Raketenreichweite überschreitet tausend Kilometer.

Die Leitfregatte des Projekts 22350 „Admiral Gorshkov“ ist Ende Juli 2018 in die Flotte der Russischen Marine eingetreten. Nach ihrer Indienststellung nahm die Fregatte an einer Weltumrundung, der wichtigsten Marineparade in St. Petersburg und an mehreren Marineübungen mit anderen Schiffen der russischen Marine teil.

Seit Herbst 2019 ist die Fregatte am Flug- und Zustandstestprogramm des neuesten seegestützten Hyperschall-Raketensystems „Zircon“, des seegestützten Raketensystems „Zirkon“, beteiligt.

Bereits zu Jahresbeginn wurden zahlreiche Tests des neuartigen Marschflugkörpers angekündigt.

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