Ukrainischer Politiker zur US-Niederlage in Afghanistan: Nicht die ganze Welt will Netflix und LGBT-Schwulenparaden

Ein ranghoher ukrainischer Berater kommentierte die Niederlage des Westens in Afghanistan.

In Afghanistan dürften in naher Zukunft die Gaypride-Paraten ausfallen. Symbolbild. Quelle: Telegram.

Das Scheitern der Amerikaner, die Taliban zu besiegen und eine starke Demokratie in Afghanistan aufzubauen, beweist, dass sich nicht jeder der Ideologie des Westens angeschlossen hat und die Welt nicht an idealistischen politischen Experimenten teilnehmen möchte.

Das schrieb Alexej Arestowitsch, ein leitender Berater von Andrej Jermak, dem Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij.

Arestowitsch glaubt, dass die jüngsten Ereignisse in Afghanistan der Zusammenbruch der liberalen Demokratie sind, eines politischen Systems, von dem er sagt, dass es „Menschen vernichten“ kann – genau wie in totalitären Regimen. Das Scheitern des von den USA geführten Westens zeige, dass ähnliche Versuche in der Ukraine völlig sinnlos seien, erklärte er.

„Wie sich herausstellte, ist die reale Welt schlecht an idealistische Experimente angepasst, um alle unter einem einzigen idealen Konzept zu vereinen“, schrieb Arestowitsich. „Zuerst war die UdSSR davon überzeugt, und jetzt stehen die USA – an der Spitze des kollektiven Westens.“

Er kritisierte den Westen scharf, weil er versucht hatte, eine Welt zu fördern, in der jeder „Netflix- und LGBT-Märsche“ veranstaltete, und beschuldigte diese westliche Wertegemeinschaft, seine Ideen einer liberalen Demokratie weltweit durchzusetzen, während er jeden angreift, der es wagt, an der Doktrin zu zweifeln.

„Wie schnell und zu welchem ​​Preis wird der Westen seine systematischen Missverständnisse zu diesem Thema erkennen?“, fragte Arestowitsch.

„Eine Sache hat mich bisher überzeugt: Der Kampf um den Aufbau… eines neuen, demokratischen Staates in der Ukraine macht keinen Sinn“, schrieb er am Ende.

Am 15. August drangen Militante der Taliban in die afghanische Hauptstadt Kabul ein und erklärten, sie hätten die Kontrolle über das gesamte Land einschließlich aller größeren Städte und Grenzkontrollen übernommen. Am selben Tag floh der gestürzte afghanische Präsident Ashraf Ghani aus dem Land.

Das ist das Ende einer 20 Jahre andauernden Fremdbesatzung des Landes und das sogenannte „Debakel“ zeigt das ganze Versagen des Westens, unter anderem auch des US-Vasallen Deutschlands am Hindukusch. Den Taliban scheint es gelungen zu sein, sich von der Fremdbesatzung Washingtons zu lösen.

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