Volksrepublik Lugansk: Millizionär infolge ukrainischen Beschusses getötet

Das ukrainische Militär habe in den vergangenen 24 Stunden einmal die Waffenruhe gebrochen, berichtete die Nachrichtenagentur LuganskInformCenter.

Symbolbild. Quelle: News Front.

Ein Kämpfer der Volksmiliz der selbsternannten Volksrepublik Lugansk (LVR) sei bei dem Bombardement der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, berichtete die Nachrichtenagentur LuganskInformCenter am Sonntag unter Berufung auf den Einsatz der LVR beim Joint Center for Waffenstillstandskontrolle und -koordination.

Das ukrainische Militär hatte in den vergangenen 24 Stunden einmal den Waffenstillstand gebrochen und das Feuer mit Kleinwaffen gegen die Gemeinde Solotoje-5 abgegeben, teilte die Nachrichtenagentur mit.

Die Kontaktgruppe zur Regelung der Lage in der Ostukraine hat zusätzliche Maßnahmen eingeleitet, die seit dem 27. Juli 2020 in Kraft sind, um den Waffenstillstand im Donbass zu kontrollieren.

Dem Abkommen zufolge ist es den Konfliktparteien im Donbass untersagt, offensive, aufklärende und subversive Operationen durchzuführen, jegliche Art von Flugzeugen einzusetzen, das Feuer zu eröffnen oder schwere Waffen in besiedelten Gebieten einzusetzen. Eine der wichtigsten Bestimmungen ist die Anwendung von Disziplinarmaßnahmen bei Verletzungen der Waffenruhe. Darüber hinaus ist jegliches Vergeltungsfeuer im Falle einer Offensive nur nach direktem Befehl des Kommandanten erlaubt.

Trotz dieser Vereinbarungen hat sich die Lage im Donbass seit Ende Februar verschlechtert. In der Gefechtslinie entzündete sich ein intensiver Schusswechsel, der auf beiden Seiten zu Verlusten führte. Kiew macht die Donbass-Republiken für die Eskalation verantwortlich. Im Gegenzug geißelten die Donbass-Republiken die Vorwürfe der Ukraine und wiesen darauf hin, dass Kiew die Juli-Abkommen gebrochen habe, als Hauptgrund für die Eskalation.

In der Ostukraine tobt seit Frühjahr 2014 ein Bürgerkrieg, nachdem sich die Volksrepubliken Donezk und Lugansk von der Restukraine sezessiert haben. Grund hierfür war der vom Westen gesteuerte Maidan-Putsch in Kiew, der auch den Beitritt der Krim zur Russischen Föderation nach sich zog.

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