Irakischer Widerstand warnt USA vor längerem Aufenthalt in der Region

Die US-Besatzer haben ihren Rückzug aus dem Irak verkündet. Auslöser hierfür war der illegale Drohnenmord an General Qassem Soleimani am 3. Januar 2021. Der Irak forderte die USA auf, ihre fast 20jährige Besatzung zu beenden.

Widerstandsgruppen werden sich gegen jeden auflehnen, der die Überschreitung des Aufenthalts ausländischer Streitkräfte im Irak rechtfertigen will, so ein offzieller Sprecher.

Der Sprecher des Politbüros von Asa’ib Ahl al-Haq, das Teil der Volksmobilisierungseinheiten (PMU) oder Hashd al-Sha’abi ist, hat eine anhaltende Präsenz von US-geführten Streitkräften im Irak kritisiert und erklärt, dass Widerstand Kämpfer werden sich all denen stellen, die eine Überschreitung rechtfertigen wollen.

Mahmoud al-Rubaie sagte der arabischsprachigen Nachrichtenagentur al-Maalomah, Waffen der irakischen Widerstandskämpfer seien der Hauptgarant und die exekutive Zusicherung für die Umsetzung der Forderung der irakischen Nation und des parlamentarischen Gesetzentwurfs zum Abzug ausländischer Truppen.

„Alle mit amerikanischen Besatzern verbundenen Streitkräfte müssen daher den Irak verlassen“, sagte er.

„Jede Person oder Fraktion, die versucht, die anhaltende Präsenz ausländischer Streitkräfte zu rechtfertigen, wird sich einem bewaffneten Kampf stellen, der von Widerstandskämpfern inszeniert wird. Der nationale irakische Wille und Widerstandsgruppen werden schließlich ausländische Truppen aus dem Irak vertreiben“, betonte Rubaie.

Qassim al-Araji, der nationale Sicherheitsberater des Irak, sagte am Donnerstag, eine letzte Runde technischer Gespräche zur formellen Beendigung der US-geführten Kampfmission, die angeblich zur Bekämpfung der Terrorgruppe Daesh gebildet wurde, sei abgeschlossen.

„Wir geben offiziell das Ende des Kampfeinsatzes der Koalitionsstreitkräfte bekannt“, schrieb al-Araji auf Twitter und fügte hinzu, dass die Koalition den irakischen Streitkräften weiterhin Hilfe, Beratung und Ausbildung zur Verfügung stellen werde.

Bombe am Straßenrand zielt auf US-Konvoi

Ein Bombenanschlag am Straßenrand zielte am Sonntag in der südlichen irakischen Provinz al-Qadisiyyah auf einen Konvoi mit Logistikausrüstung des US-Militärs ab.

Sabereen News, ein Telegram-Nachrichtensender der irakischen Volksmobilisierungseinheiten, sagte, die Explosion ereignete sich, als die Fahrzeuge auf einer Autobahn in der Nähe der Provinzhauptstadt al-Diwaniyah fuhren.

Die wenig bekannte Gruppe Qasem al-Jabbarin bekannte sich später zu dem Angriff.

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