Putin: Zwischen 13.000 und 14.000 Zivilisten wurden seit 2014 im Donbass getötet

Besonders unerträglich findet der russische Staatschef, dass der sogenannte zivilisierte Westen dies acht Jahre lang lieber nicht bemerkt habe.

Putin. Quelle TASS

Bis zu 14.000 Zivilisten seien seit 2014 in den Republiken Donezk und Lugansk getötet worden, sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Samstag, schreibt die russische Nachrichtangentur TASS.

„Was ich sagen werde, mag hart klingen. Doch die Situation zwingt mich, laut auszusprechen, was mir gerade eingefallen ist. Wie Sie vielleicht gehört haben, fangen streunende Hunde heutzutage an, Menschen in verschiedenen Regionen anzugreifen. Einige werden verletzt sogar Todesfälle“, sagte Putin.

Immer wieder Ziel ukrainischer Angriffe seit 2014 gewesen. Die Volksrepubliken Donezk und Lugansk.

Ab einem gewissen Punkt „fangen die Menschen an, diese Tiere zu vergiften und zu erschießen“. Er machte einen Vorbehalt, dass sogar die streunenden Hunde ein separates Problem seien und „die örtlichen Behörden verpflichtet sind, sich darum zu kümmern“.

„Hören Sie sich das an: Die Menschen im Donbass sind KEINE streunenden Hunde! Dennoch wurden dort im Laufe der Jahre 13.000 bis 14.000 von ihnen getötet. Mehr als 500 Kinder wurden getötet oder verkrüppelt“, sagte Putin.

Besonders unerträglich findet er, dass der sogenannte zivilisierte Westen dies acht Jahre lang lieber nicht bemerkt habe.

„Darüber hinaus begannen die Behörden in Kiew in letzter Zeit unverblümt zu sagen, dass sie diese Vereinbarungen (Minsk-2; die Redaktion) nicht umsetzen werden. Sie haben dies die ganze Zeit im Fernsehen und im Internet gesagt – überall! Sie erklären öffentlich: „Wir mögen es nicht, wir werden es nicht tun“, erklärte Putin.

In der Zwischenzeit wurde Russland weiterhin vorgeworfen, die Vereinbarungen nicht umzusetzen.

„Aber das ist Unsinn. Es ist absurd. Sie argumentieren, dass Weiß Schwarz ist und dass Schwarz Weiß ist“, teilte er seinen Eindruck von den jüngsten Ereignissen mit.

Auch der russisch-orthodoxe Partriarch Kyrill sprach über den Genozid in Donbass, vor dem der Westen seit acht Jahren die Augen schließt.

Seit 2014 tobt ein Bürgerkrieg im Donbass, der durch die Sezession der beiden Volksrepubliken Donezk und Lugansk entfacht wurde. Im Mai 2014 wurde die Stadt Donezk sogar von der ukrainischen Luftwaffe bombardiert. Im Februar 2015 wurde durch die Minsker Gespräche ein Waffenstillstand vereinbart, der immer wieder von Kiew einseitig gebrochen wurde.

Immer wieder wurde ungelenkt Artillerie, Granatwerfer und mit anderen großkalibrigen Waffen auf zivile Einrichtungen gefeuert. Auch internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass mehr als 14.000 Menschen bei den Kämpfen im Donbass starben.

Mit Material von TASS.

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