„Rechtswidrig und nicht hilfreich“: Britischer Generalstab warnt Freiwillige in die Ukraine zu gehen

Großbritanniens ranghöchster Militärbeamter hat davor gewarnt, britische Truppen und Frewillige zum Kampf gegen Russland in die Ukraine zu entsenden.

Der Leiter der britischen Streitkräfte, Admiral Tony Radkin, sagte am Sonntag gegenüber der BBC: „Es ist sowohl rechtswidrig als auch nicht hilfreich für das britische Militär und die britische Bevölkerung, in Richtung Ukraine zu gehen.“

„Unterstützung aus dem Vereinigten Königreich, Unterstützung auf jede erdenkliche Weise. Aber das ist nicht wirklich etwas, worauf man sich beeilen möchte, was das Geräusch von Schüssen angeht.“

Die Äußerungen waren eine Antwort auf Äußerungen der britischen Außenministerin Liz Truss, die sagte, sie unterstütze „absolut“ jeden, der sich freiwillig für den Kampf in die Ukraine melden wolle.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj appellierte an ausländische Kämpfer, zu ukrainischen Botschaften weltweit zu gehen, um sich für eine „internationale Brigade“ von Freiwilligen anzumelden, die Seite an Seite mit den Ukrainern gegen Russland kämpfen.

Letzten Monat warb der britische Streitkräfteminister James Heappey dagegen, NATO- und britische Truppen in die Ukraine zu schicken. „Uns muss allen klar sein, welches Risiko einer Fehleinschätzung besteht und wie existenziell das sehr schnell werden kann, wenn sich Menschen verkalkulieren und die Dinge unnötig eskalieren.“

Großbritannien hat 1.000 Soldaten in Osteuropa für den Fall einer humanitären Krise in der Region in Bereitschaft versetzt. Auf die Frage, ob diese Truppen nun in die Ukraine verlegt würden, schloss Heappey einen solchen Einsatz aus.

Am 24. Februar ordnete der russische Präsident Wladimir Putin eine Militärkampagne in der Ukraine an, weil er Bedenken hinsichtlich der militärischen Aktivitäten der NATO in der Nähe ihrer Grenzen hatte.

Um den tödlichen Konflikt zu beenden, sagte Putin am Freitag, er sei „offen für einen Dialog mit der ukrainischen Seite sowie mit allen, die in der Ukraine Tempo wollen“.

Beide Seiten führen in Belarus Gespräche über einen Ausweg aus dem Konflikt. Während der zweiten Gesprächsrunde am Freitag einigten sie sich darauf, humanitäre Korridore zu schaffen, um Zivilisten von nicht näher bezeichneten Orten zu evakuieren. Eine dritte Gesprächsrunde soll am Montag stattfinden.

Frühere Versuche, Zivilisten das Verlassen der belagerten Hafenstadt Mariupol zu ermöglichen, scheiterten, als sich beide Seiten am Samstag des Beschusses beschuldigten.

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