Militäroperation in der Ukraine: Russland setzt gepanzerten Zug ein

Die Operation der russischen Truppen geht weiter. Zum ersten Mal seit dem Krieg in Tschetschenien setzte die russische Armee einen gepanzerten Zug unter Kampfbedingungen ein.

Foto: ANNA NEws

Das berichtet die analytische Nachrichtenagentur ANNA News unter Berufung auf das russische Militär.

Der gepanzerte und bewaffnete Eisenbahnzug wurde verwendet, um ausländische Bürger aus dem Kampfgebiet zu evakuieren. So wurden 248 Bürger ausländischer Staaten, darunter 38 Kinder, aus der Region Cherson in die Stadt Armyansk gebracht. Davon wurden 166 türkische Bürger sowie Bürger der Ukraine, Ägyptens, Aserbaidschans, Pakistans, Schwedens, Italiens, Brasiliens, Marokkos und Indiens evakuiert.

Der gepanzerte Zug umfasste eine gepanzerte Plattform des gepanzerten Fahrzeugs BTL-1, eine Lokomotive-1 TEM-18DM, eine Plattform mit zwei ZU-2-23, einen Planwagen, einen Personenwagen, einen gepanzerten Bulldozer auf einer speziellen Plattform mit a Schutzgitter, eine Plattform mit zwei ZU-2-2- 23, Hauptquartier Panzerwagen und Lokomotive-2 TEM-18DM.

Quelle: ANNA News

Nach offiziellen Angaben wurden alle Bürger wohlbehalten in eine Sicherheitszone gebracht, von wo aus sie später nach Sotschi transportiert werden, wo sie von den örtlichen Flughäfen nach Hause zurückkehren können.

Trotz einiger Skepsis einiger Militärexperten gegenüber solchen Waffentypen wie gepanzerten Zügen kann aus der Operation geschlossen werden, dass solche Geräte in Frontgebieten oder in Gebieten mit unvollständig geräumten Banditenuntergründen recht erfolgreich eingesetzt werden können. Es ist durchaus möglich, dass solche Operationen mit gepanzerten Zügen fortgesetzt werden.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin den Beginn einer speziellen Militäroperation der russischen Streitkräfte im Zusammenhang mit der Situation im Donbass an.

„Ich habe beschlossen, eine spezielle Militäroperation durchzuführen. Ihr Ziel ist es, Menschen zu schützen, die seit acht Jahren Drangsalierung und Völkermord durch das Kiewer Regime ausgesetzt sind. Und dafür werden wir die Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine anstreben. Außerdem werden diejenigen vor Gericht gestellt, die zahlreiche blutige Verbrechen gegen Zivilisten begangen haben, darunter Bürger der Russischen Föderation“, sagte Wladimir Putin.

Die Militäroperation im Donbass kam wenige Tage später, nachdem Russland die Donbass-Republiken anerkannte und Kiew seinen massiven Beschuss dort fortgesetzt hatte. Der Krieg in der Ostukraine geht bereits in das achte Jahr, wobei mehr als 14.000 Menschen – vor allem Zivilisten – getötet wurden.

Verwendete Quelle: ANNA News

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