Moskau: USA untersuchten die Ausbreitung von Infektionen durch Zugvögel in der Ukraine und forschten an einer ethnischen Biowaffe gegen Russen

Laut Igor Kirillov wurden aufgrund der einzigartigen geografischen Lage der Ukraine, wo sich transkontinentale Migrationsrouten kreuzen, insgesamt 145 Arten untersucht.

Igor Kirillov

Das russische Verteidigungsministerium erhielt Informationen über das US-Projekt UP-4 zur Erforschung besonders gefährlicher Infektionen von Zugvögeln, einschließlich der H5N1-Grippe und der Newcastle-Krankheit, die in ukrainischen biologischen Labors entwickelt wurden, sagte der Leiter der russischen Nuklear-, Chemie- und Bioschutztruppen, etwa der deutschen Truppengattung der ABC-Abwehr, Igor Kirillov am Donnerstag. Darüber berichtete unter anderem die russische Nachrichtenagentur TASS.

Laut Kirillov untersucht das russische Verteidigungsministerium weiterhin die Materialien zu militärisch-biologischen Programmen, die von den USA und ihren NATO-Verbündeten in der Ukraine durchgeführt werden, und die aus verschiedenen Quellen erhaltenen Daten bestätigen die führende Rolle der Defense Threat Reduction Agency des US-Verteidigungsministeriums (DTRA) bei der Finanzierung und Durchführung militärbiologischer Forschungen in der Ukraine.

„Wir haben Details über das Projekt UP-4 entdeckt, das unter Beteiligung von Labors in Kiew, Charkow, Odessa durchgeführt und für einen Zeitraum bis 2020 geplant wurde die hoch pathogene H5N1-Grippe, deren Letalität für Menschen eine Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent erreichen kann, sowie die Newcastle-Krankheit“, sagte Kirillov.

Laut Kirillov wurden aufgrund der einzigartigen geografischen Lage der Ukraine, wo sich transkontinentale Migrationsrouten kreuzen, insgesamt 145 Arten untersucht.

„Mindestens zwei Arten von Zugvögeln wurden entdeckt, deren Zugrouten überwiegend über russisches Territorium verlaufen. Gleichzeitig fasste [das Projekt] Daten über den Vogelzug über Osteuropa zusammen“, sagte Kirillov.

Quelle: Screenshot.

Es ist zudem sehr wahrscheinlich, dass eines der Ziele der USA und ihrer Verbündeten darin besteht, Bioagenten zu entwickeln, die selektiv gegen verschiedene ethnische Bevölkerungsgruppen eingesetzt werden können, so berichtet zumindest das Russische Verteidigungsministerium auf seine Pressekonferenz und Präsentation der Dokumente zum Thema Bio-Labore der USA.

Die aktuellen Angaben sind natürlich im Kontext des Informationskrieges kritisch zu betrachten. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass über das Biowaffenprogramm in der Ukraine zahlreiche Berichte und Recherchen veröffentlicht wurden. Auch hier findet sich eine Analyse zur Frage, ob die USA an einer ethnischen Biowaffe forscht, die sich speziell gegen Russen richtet.

Genauso in diesem Kontext sind die Berichte in westlichen Medien zu betrachten, die von „Putins Biowaffenlüge“ schwadronieren und seit Jahren Journalisten zu „Verschwörungstheoretikern“ verklären, die sich mit dieser Thematik beschäftigten.

Quellen: Armswatch, TASS, eigene Recherche.

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